Streit um Schutz des historischen Wupperwehrs in Wipperkotten eskaliert
Philipp FischerStreit um Schutz des historischen Wupperwehrs in Wipperkotten eskaliert
In der lokalen Ratsversammlung ist eine Debatte darüber entbrannt, wie der historische Wupperwehr in Wipperkotten am besten geschützt werden kann. Die SPD schlägt strengere Maßnahmen vor, doch die CDU hält diese für überzogen. Beide Parteien sind sich jedoch einig, dass der Standort und seine Umgebung bewahrt werden müssen.
Die SPD hat einen Antrag eingebracht, der einen verstärkten Schutz des Wehrs fordert. Dazu gehört auch der Einsatz größerer Polizeieinheiten in dem Gebiet. Die CDU hingegen hält dies für unpraktikabel und unrealistisch.
Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte den Antrag als unverhältnismäßig. Sie argumentierte, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen keinen ausgewogenen Ansatz widerspiegeln. Stattdessen setzt sich die CDU für mehr Streifen und Aufklärungskampagnen ein, die sie für wirksamer hält.
Die Partei plädiert zudem für eine bessere öffentliche Bildung und direkte Ansprache der Besucher. Dies würde ihrer Meinung nach die Bedenken ausräumen, ohne auf übermäßige Kontrollen zurückgreifen zu müssen. Die CDU hat angekündigt, den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form abzulehnen, bleibt aber kompromissbereit.
Die ASBA wird nun den SPD-Vorschlag gemeinsam mit der Bewertung der Stadtverwaltung prüfen. Die CDU hofft auf eine realistische Lösung, die das Wupperwehr schützt, ohne die Maßnahmen ausufern zu lassen. Der Rat wird die Beratungen fortsetzen, um eine gemeinsame Linie zu finden. Eine Entscheidung wird nach den Abstimmungen der ASBA folgen.






