13 April 2026, 14:22

Tourismusdialog 2026: Wie der Rheingau seine Gäste von morgen gewinnt

Plakatwerbung für eine Reiseagentur in Frankreich, das Blumen, Gebäude, Hügel, Wasser und Text zeigt und wahrscheinlich ein Hotel bewirbt.

Tourismusdialog 2026: Wie der Rheingau seine Gäste von morgen gewinnt

Über 130 Fachleute trafen sich am Montag, den 23. März, in Wiesbaden zum Tourismusdialog 2026

Unter dem Motto "Die Zukunft verlangt Entscheidungen" diskutierten die Teilnehmer über sich wandelnde Trends in der Branche – geleitet von der zentralen Frage: "Ein Gast im 'Rheingau Wiesbaden': Wer wird unser Gast von morgen sein?"

Die Konferenz fand im Reinhard Ernst Museum statt, wo Experten erörterten, wie man sich an veränderte Reisegewohnheiten anpassen kann. Jörg Brömer, Präsident der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden, betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus und verwies auf jährliche Einnahmen von über einer Milliarde Euro für die Region. Sandro Zehner, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, forderte eine klügere Verteilung der Fördermittel, um den sich wandelnden Ansprüchen der Besucher gerecht zu werden.

Leonie Scherer, Marktforscherin, skizzierte in ihrem Vortrag drängende Herausforderungen: Rückläufige Tagesausflüglerzahlen, Leerstände in Innenstädten und veränderte Ausgabeverhalten der Reisenden. Ihre Erkenntnisse bildeten den Ausgangspunkt für vertiefte Diskussionen über die gezielte Ansprache bestimmter Zielgruppen.

In einer Podiumsdiskussion mit Dr. Oliver Kornhoff, Professor Gergely Szolnoki, Diana Nägler, Fabian Lauer und Claudia Braun wurde erörtert, wie der "ideale Gast" in den kommenden Jahren aussehen könnte. Die Debatte knüpfte an die anstehende Überarbeitung der "Tourismusstrategie 2026+" an, wobei Workshops im Fokus standen, die lokale Angebote zielgerichtet an zukünftige Gäste anpassen sollen.

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Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit strategischer Planung angesichts sich verändernder Reiseströme. Veranstalter und Teilnehmer verließen die Konferenz mit klareren Prioritäten für Fördermittel, Marketing und politische Anpassungen. Als nächster Schritt folgt die Weiterentwicklung der "Tourismusstrategie 2026+" auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse.

Quelle