Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland komplett verboten – warum die FSK hart bleibt
Tobias NeumannUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland komplett verboten – warum die FSK hart bleibt
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte dem Werk jede Altersfreigabe. Ohne diese darf der Film weder in Kinos gezeigt, im Fernsehen ausgestrahlt, gestreamt noch von großen Händlern vertrieben werden.
Der Regisseur kritisierte die Entscheidung scharf und bezeichnete sie als politisch motiviert. Boll wirft der FSK vor, unter dem Deckmantel des Jugendschutzes einen Film über migrationsbedingte Kriminalität zu zensieren. Die Gewaltdarstellungen seien mit denen etablierter Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer vergleichbar, die problemlos Freigaben erhielten.
In Citizen Vigilante spielt Armie Hammer die Rolle des Sanders, eines Selbstjustizlers, der sich auf migrantische Straftäter konzentriert. Seine Figur wird zugleich zum gesuchten Verbrecher und zum Social-Media-Helden. Boll erklärt, die Handlung sei von realen Fällen in Deutschland inspiriert und thematisiere Sicherheitsfragen in Europa.
Der Regisseur verweist zudem auf steigende Gewaltkriminalitätszahlen im Land. Er beruft sich auf offizielle Statistiken, wonach Ausländer unter den Tätern von Mord, Vergewaltigung und Messerangriffen überproportional vertreten seien. Die Darstellung junger migrantischer Gruppenvergewaltiger im Film sei, so Boll, durch diese Daten belegt.
Durch die Ablehnung der FSK bleibt Citizen Vigilante in Deutschland ohne legale Verbreitungswege. Bolls Behauptungen, der Film basiere auf realen Ereignissen, bleiben weiterhin umstritten. Die Entscheidung schneidet dem Werk den Zugang zum Publikum in seinem Heimatland ab.






