29 June 2026, 22:27

VBU warnt vor Reformen: Minijobs in Gefahr – Fachkräftemangel droht zu eskalieren

Minijob-Reform: Baden-Württembergischer Unternehmensverband fordert Stopp

VBU warnt vor Reformen: Minijobs in Gefahr – Fachkräftemangel droht zu eskalieren

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre geplanten Reformen des deutschen Minijob-Systems fallen zu lassen. Die Warnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Beamte Änderungen der Regeln für geringfügige Beschäftigung prüfen, ohne dass bisher eine endgültige Entscheidung getroffen wurde.

Der VBU argumentiert, dass die Abschaffung von Minijobs den Fachkräftemangel verschärfen und die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen beeinträchtigen würde. Besonders betroffen wären dem Verband zufolge Studierende, Rentner, Eltern in Teilzeit, Pflegekräfte und Personen mit Nebenjobs.

Laut VBU leisten Minijobs bereits durch Pauschalabgaben einen erheblichen Beitrag zur Sozialversicherung. Eine Abschaffung oder Einschränkung würde das Nettoeinkommen der Beschäftigten verringern und die Kosten für Arbeitgeber erhöhen. Zudem betont der Verband, dass diese Jobs für Branchen wie das Handwerk, mittelständische Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie, Dienstleister und soziale Einrichtungen von entscheidender Bedeutung sind – etwa zur Bewältigung saisonaler Spitzen oder kurzfristiger Personalengpässe.

Statt die Reformen voranzutreiben, fordert der VBU die Regierung auf, Bürokratie abzubauen und die Belastung für Unternehmen zu verringern. Die vorgeschlagenen Änderungen werden weiterhin diskutiert, eine gesetzliche Entscheidung steht noch aus. Die Position des VBU unterstreicht die möglichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen, falls Minijobs verändert oder abgeschafft werden. Unternehmen in Schlüsselsektoren hätten dann noch größere Schwierigkeiten, ihren Personalbedarf zu decken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle