18 April 2026, 10:15

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Jay-Z fallen gelassen – Klägerin zieht Anzeige zurück

Plakat mit fettem schwarzem Text "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" auf einem weißen Hintergrund, der von einem schwarzen Rahmen umgeben ist.

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Jay-Z fallen gelassen – Klägerin zieht Anzeige zurück

Eine Klage, in der Jay-Z der Vergewaltigung beschuldigt wurde, ist abgewiesen worden, nachdem die Klägerin ihre Anzeige zurückgezogen hatte. Der Fall, der Anfang dieses Jahres eingereicht worden war, bezog sich auf Vorwürfe, die auf eine After-Show-Party der VMA im Jahr 2000 zurückgingen. Der Rapper bezeichnete die Abweisung als "Sieg", beschrieb die Erfahrung jedoch als zutiefst traumatisch für seine Familie.

Die Vorwürfe waren erstmals 2024 öffentlich geworden, als eine unter dem Pseudonym Jane Doe bekannte Frau behauptete, Jay-Z und Sean "Diddy" Combs hätten sie auf einer Party vergewaltigt, als sie erst 13 Jahre alt gewesen sei. Beide Männer wiesen die Anschuldigungen von Anfang an entschlossen zurück.

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Jay-Z beteuerte wiederholt, die Behauptungen seien falsch, und sagte voraus, dass der Fall fallen gelassen werde. Später gab er zu, dass ihn die Angelegenheit "zerbrochen" habe und er von "unkontrollierbarer Wut" erfüllt gewesen sei. Die Einstellung des Verfahrens erfolgte, nachdem Doe ihre Klage offiziell zurückgenommen hatte – daraufhin wurden alle Anklagepunkte gegen Jay-Z fallen gelassen.

Unterdessen wurde Diddy in einem separaten Bundesverfahren wegen Delikten im Zusammenhang mit Prostitution zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zwei Monaten verurteilt. Die beiden Fälle blieben rechtlich unabhängig voneinander; Jay-Z wurde in dieser Sache vollständig entlastet.

Mit der gerichtlichen Entscheidung muss sich Jay-Z keiner weiteren juristischen Konsequenzen wegen der Vergewaltigungsvorwürfe stellen. Die endgültige Abweisung des Falls (dismissal with prejudice) verhindert, dass die Klage erneut eingereicht wird. Für den Rapper geht es nun darum, nach Monaten öffentlicher Aufmerksamkeit nach vorne zu blicken.

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