31 May 2026, 02:14

Volkswagen kämpft mit Milliardenverlust und schwacher Aktienperformance

Kann man denn immer noch fragen... Volkswagen-Aktie: Das Schnäppchen des Jahrhunderts?

Volkswagen kämpft mit Milliardenverlust und schwacher Aktienperformance

Volkswagen steht vor neuen Herausforderungen, nachdem die Tochtergesellschaft Porsche letzte Woche eine Gewinnwarnung herausgegeben hat. Der Konzern, der im vergangenen Jahr einen Umsatz von 324 Milliarden Euro erzielte, rechnet nun mit einem Fehlbetrag von 5 Milliarden Euro. Unterdessen hat der größte Aktionär, das Land Niedersachsen, den Aufsichtsrat umgestaltet, indem es Vertreter der Grünen berief.

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Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens fallen in eine Phase, in der die Aktienperformance hinter dem Gesamtmarkt zurückbleibt. In den letzten zehn Jahren sind die Volkswagen-Aktien um 52,6 % gefallen, während der DAX im selben Zeitraum um 104 % stieg. Analysten führen dies unter anderem auf den späten Einstieg in den Markt für Elektrofahrzeuge und eine Überschätzung der Kundennachfrage bei der Ausweitung der Produktion zurück.

Der Gewinn pro Aktie (GPA) sank 2024 auf 21,36 Euro, für 2025 wird ein Wert von 15,90 Euro prognostiziert. Dennoch bleiben einige Analysten vorsichtig optimistisch und erwarten eine Erholung auf 23 Euro bis 2026 und 33,80 Euro bis 2028. Das niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) – 5,64 für 2025 und 3,89 für 2026 – deutet auf mögliches Aufwärtspotenzial hin, auch wenn die Risiken weiterhin hoch bleiben.

Der Konkurrent Tesla, der im vergangenen Jahr einen Gewinn von 8,4 Milliarden US-Dollar erzielte, verfügt mittlerweile über eine Marktkapitalisierung von 1,4 Billionen US-Dollar. Die jüngsten Rückschläge von Volkswagen stehen damit in scharfem Kontrast zur Vorherrschaft Teslas im Elektrofahrzeugsektor.

Die Gewinnwarnung von Volkswagen folgt auf eine Phase sinkender Aktienwerte und verpasster Chancen im E-Auto-Markt. Da sich die Erträge voraussichtlich allmählich erholen werden, dürften die nächsten Schritte des Konzerns genau beobachtet werden. Die Berufung von Grünen-Vertretern in den Aufsichtsrat fügt eine weitere Ebene des Wandels hinzu, während sich die Gruppe durch finanzielle und strategische Herausforderungen navigiert.

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