VSG Altglienicke holt ersten DFB-Pokal-Start nach dramatischem Finale gegen Dynamo
Sebastian FischerVSG Altglienicke holt ersten DFB-Pokal-Start nach dramatischem Finale gegen Dynamo
VSG Altglienicke krönt sich mit dramatischem 2:1-Sieg gegen BFC Dynamo im Berliner Pokalfinale
Durch den Erfolg sicherte sich der Klub erstmals die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Zum Matchwinner avancierte Torhüter Luis Maria Zwick, dessen Paraden – darunter ein entscheidender Elfmeterschuss – in der spannungsgeladenen Verlängerung den Ausschlag gaben.
Altglienicke dominierte zwar die erste Halbzeit, stand nach 90 Minuten jedoch mit 1:1 unentschieden da. Die Aufgabe wurde für die Mannschaft noch schwieriger, als sie in Unterzahl gerieten. Erst in der Verlängerung brach Jonas Nietfeld mit seinem Treffer zum 2:1 den Widerstand der Dynamo-Elf und besiegelte den Turniersieg.
Zwick, der vor Anpfiff sichtlich nervös gewirkt hatte, gestand später, dass der Druck den Triumph umso süßer mache. Er lobte die mentale Stärke seines Teams und kündigte gemeinsame Feiern an.
Sportdirektor Torsten Mattuschka beschrieb die Partie als „quälend“ – scherzhaft fügte er hinzu, er habe die Anspannung kaum überlebt. Gleichzeitig betonte er sein unerschütterliches Vertrauen in die Mannschaft: Altglienicke sei die einzige Truppe gewesen, die Dynamo schlagen könne. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff eilte Mattuschka jedoch zu einem Cheerleading-Auftritt seiner Tochter und verpasste Teile der Siegeseuphorie.
Mit Blick auf die Zukunft hofft der Sportdirektor auf eine prominente Auslosung im DFB-Pokal. „Träume wären Duelle gegen Schalke, Gladbach oder Werder Bremen“, sagte er über mögliche Gegner in der nächsten Runde.
Der Erfolg bedeutet für Altglienicke die Premiere im DFB-Pokal – ermöglicht durch Zwicks Heldentaten und Nietfelds spätes Siegtor. Nun fiebert der Verein der Auslosung entgegen, die mit einem Top-Spiel weitere Höhepunkte in der Pokalsaison verspricht.






