Wanderausstellung in Friesoythe zeigt: Wie Jugendliche Rechtsextremismus erkennen lernen
Lotta BrandtWanderausstellung in Friesoythe zeigt: Wie Jugendliche Rechtsextremismus erkennen lernen
Wanderausstellung gegen Rechtsextremismus eröffnet am 5. März 2026 im Forum Friesoythe
Eine neue Wanderausstellung, die sich dem Kampf gegen Rechtsextremismus widmet, wird am 5. März 2026 im Forum Friesoythe ihre Tore öffnen. Unter dem Titel "Gemeinsam gegen Rechtsextremismus" läuft die Veranstaltung bis zum 13. März und richtet sich vor allem an Jugendliche, um sie über die Gefahren extremistischer Ideologien aufzuklären. Das Programm ist speziell für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse konzipiert.
Die Ausstellung bietet einen detaillierten Einblick in die Strukturen und Methoden rechtsextremer Gruppen. Anhand interaktiver Stationen und eines Kurzfilms erfahren Besucher mehr über deren Ziele, Propagandastrategien und Rekrutierungstaktiken. Der Film beleuchtet zudem aktuelle Entwicklungen innerhalb der rechtsextremen Szene und liefert damit zeitgemäße Analysen.
Führungen durch die Ausstellung dauern jeweils 90 Minuten und werden von Präventionsbeauftragten der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta geleitet. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Medienkompetenz sowie Strategien, um sich extremistischem Einfluss zu widersetzen. Neben der Polizei unterstützt der Präventionsrat Friesoythe die Initiative und unterstreicht damit seine Rolle in den Bereichen Gemeinschaftssicherheit und Bildung.
Kernbotschaft der Ausstellung ist die Stärkung demokratischer Werte und die Vorbeugung gegen Extremismus. Durch die Betonung einer offenen, rechtsstaatlichen Gesellschaft wollen die Veranstalter kritisches Denken fördern und zum aktiven Widerstand gegen hassgefüllte Ideologien anregen.
Primär richtet sich das Angebot an Schulen und Bildungseinrichtungen, wobei die genauen Teilnehmerzahlen Stand 23. März 2026 noch nicht vorliegen. Mit geführten Diskussionen und fachkundigen Workshops soll Jugendlichen das Rüstzeug vermittelt werden, Extremismus zu erkennen und ihm entgegenzutreten. Die einwöchige Veranstaltung steht für ein lokales Engagement, das Resilienz stärken und demokratische Teilhabe fördern will.






