Warnstreiks bei Ikea: Verdi kämpft für höhere Löhne und Jobsicherheit
Tobias NeumannWarnstreiks bei Ikea: Verdi kämpft für höhere Löhne und Jobsicherheit
Warnstreiks legen am Freitag zahlreiche Ikea-Filialen in Deutschland lahm
Die Gewerkschaft Verdi, die hinter den Arbeitsniederlegungen steht, fordert höhere Löhne für Einzelhandelsbeschäftigte. Von der Aktion betroffen sein werden mehr als die Hälfte der deutschen Standorte des Möbelkonzerns.
Bereits am Mittwoch hatten sich über 600 Mitarbeiter aus dem Einzel- und Großhandel in Niedersachsen und Bremen an Warnstreiks beteiligt. Darunter waren erstmals auch Beschäftigte von C&A, Connox und Kind Hörgeräte.
Nun hat Verdi zu weiteren Streiks in allen sieben Ikea-Filialen in Niedersachsen und Bremen aufgerufen. Für Freitag sind Kundgebungen vor den Häusern in Hannover, Oldenburg und Braunschweig geplant. Die Belegschaften der beiden Ikea-Standorte in der Region Hannover werden sich am ExpoPark versammeln.
Die Gewerkschaft argumentiert, dass Einzelhandelsunternehmen – darunter auch Ikea – wirtschaftlich gut aufgestellt seien und die Löhne erhöhen müssten. Zudem kritisiert Verdi die kürzlich bekannt gegebenen Stellenstreichungen bei Ikea.
Die Streiks werden den Betrieb in zahlreichen Filialen beeinträchtigen. Im Mittelpunkt der Verdi-Forderungen stehen bessere Bezahlung und Arbeitsplatzsicherheit für die Beschäftigten im Einzelhandel. Der Aufruf zu den Arbeitsniederlegungen stößt bereits bei Mitarbeitern verschiedener Unternehmen auf Unterstützung.






