15 May 2026, 16:20

Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm

Schwarz-weiß-Karte von Göttingen, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten.

Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm

Warnstreiks im ÖPNV: Hannover und Göttingen betroffen

Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr in Hannover und Göttingen werden in diesem Monat zu Warnstreiks aufrufen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierten Arbeitsniederlegungen folgen auf gescheiterte Tarifverhandlungen. In beiden Städten müssen sich Fahrgäste an zwei Tagen auf erhebliche Einschränkungen bei Bussen und Bahnen einstellen.

In Göttingen beginnen die Streiks am 19. Mai und betreffen die Göttinger Verkehrsbetriebe sowie den RegioBus-Verkehr. Ab 4:30 Uhr werden an den Depots Streikposten aufgestellt, für 9:30 Uhr desselben Tages ist eine Kundgebung geplant. Am folgenden Morgen setzt sich der Streik mit erneuten Kundgebungen ab 4:30 Uhr am 20. Mai fort.

In Hannover legen die Beschäftigten der Üstra am 20. und 21. Mai die Arbeit nieder. Für den 20. Mai ist um 10:30 Uhr eine Demonstration vorgesehen, am 21. Mai versammeln sich die Streikenden um 11:00 Uhr am Betriebshof Glocksee.

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Stefanie Weiß, stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di in Niedersachsen-Bremen, kritisierte die Arbeitgeber scharf, weil diese sich weigerten, in sinnvolle Verhandlungen einzutreten. Die Gewerkschaft wirft der Geschäftsführung vor, keine akzeptablen Angebote vorgelegt zu haben. Die nächsten Gespräche sind nun für den 1. Juni angesetzt.

Während der Streiktage wird der Bus- und Straßenbahnverkehr in beiden Städten weitgehend zum Erliegen kommen. Pendler müssen sich auf Verspätungen und Ausfälle einstellen. Ob es zu weiteren Arbeitskämpfen kommt, hängt vom Ergebnis der Verhandlungen am 1. Juni ab.

Quelle