Weil am Rhein baut nachhaltige Holz-Schule mit 14 neuen Klassenzimmern bis 2027
Lotta BrandtWeil am Rhein baut nachhaltige Holz-Schule mit 14 neuen Klassenzimmern bis 2027
In Weil am Rhein haben die Bauarbeiten für einen neuen Holz-Anbau der Gemeinschaftsschule begonnen. Das Projekt setzt auf vorgefertigte Holzelemente und soll bis zum Sommer 2027 vierzehn zusätzliche Klassenzimmer schaffen. Die nächste Bauphase startet am Dienstag, dem 31. März 2026.
Der 1,8 Millionen Euro teure Anbau wird rund 1.200 Quadratmeter umfassen und folgt einem hybriden Holzbaukonzept, das Schnelligkeit und Nachhaltigkeit vereint. Das verwendete Holz stammt aus Wäldern in Süddeutschland und Österreich.
Das neue Gebäude erfüllt den deutschen KfW-55-Energiestandard. Die Beheizung erfolgt über Fernwärmenetze, während Solaranlagen zusätzliche Energie liefern. Dieser Ansatz entspricht mindestens dreizehn weiteren Schulprojekten seit 2020, darunter neun modulare Grundschulen in Berlin sowie Erweiterungsbauten in Holzminden, Bodenwerder, Potsdam, Weimar und Regensburg.
Durch die Vorfertigung der Bauteile kann die Montage vor Ort deutlich beschleunigt werden. Nach der Fertigstellung bietet das Gebäude Klassenzimmer und Gemeinschaftsräume für die Schülerinnen und Schüler. Das gesamte Projekt bleibt im Zeitplan für die Fertigstellung 2027.
Der Anbau in Weil am Rhein reiht sich in die wachsende Zahl von Schulen in Holzbauweise in ganz Deutschland ein. Dank energieeffizienter Planung und vorgefertigter Bauweise werden sowohl Kosten als auch Umweltbelastung reduziert. Die letzte Bauphase soll im Sommer 2027 abgeschlossen sein und der Gemeinschaft moderne Lernräume hinzufügen.






