08 May 2026, 22:15

Wie Hormone und Stress die Leistung von Spitzensportlerinnen prägen – eine bahnbrechende Studie

Titelbild des Buches "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Wie Hormone und Stress die Leistung von Spitzensportlerinnen prägen – eine bahnbrechende Studie

Großangelegte Studie untersucht, wie hormonelle Veränderungen und Stress Spitzensportlerinnen beeinflussen

Die Universität Freiburg leitet eine wegweisende Studie, die erforscht, wie sich hormonelle Schwankungen und Stress auf weibliche Athletinnen auswirken. Ziel des mit 1,6 Millionen Euro geförderten Projekts ist es, Trainingsmethoden und gesundheitliche Betreuung für Frauen im Leistungssport zu verbessern. Über einen Zeitraum von vier Jahren werden geschlechtsspezifische Faktoren wie der Menstruationszyklus im Mittelpunkt stehen.

Die Forschung ist Teil des Konsortiums „Athletin-D“, an dem neben den Universitäten Bochum und Wuppertal auch die Technische Universität München beteiligt ist. Die Sportpsychologin Jana Strahler und ihr Team untersuchen, wie hormonelle Prozesse, Lebensstil und psychische Gesundheit die Leistung und Regeneration von Sportlerinnen beeinflussen.

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Im Rahmen der Studie arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eng mit Athletinnen, Trainer:innen und Spitzenverbänden zusammen. Durch die Auswertung von Daten zu Stress, Erholung und Zyklusverläufen sollen zentrale Unterschiede aufgedeckt werden, wie Frauen im Vergleich zu Männern auf Trainingsreize reagieren.

Auf Basis der Erkenntnisse wird ein digitales System für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement entwickelt. Dieses Tool soll Sportlerinnen helfen, ihre Leistung zu optimieren und gleichzeitig Verletzungs- sowie Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Die Ergebnisse der Studie könnten zu maßgeschneiderten Trainingsprogrammen für Spitzensportlerinnen führen. Mit einer Förderung von 1,6 Millionen Euro liefert die Forschung datengestützte Einblicke in geschlechtsspezifische Bedürfnisse im Leistungssport. Die Erkenntnisse könnten zudem künftige Gesundheitsrichtlinien für Frauen im Wettkampfsport prägen.

Quelle