12 June 2026, 16:12

Wolfenbüttel stellt kommunale Grabpflege bis 2026 ein – was das für Angehörige bedeutet

Rückzug vom Friedhof: Stadt Wolfenbüttel bietet keine Grabpflege mehr an

Wolfenbüttel stellt kommunale Grabpflege bis 2026 ein – was das für Angehörige bedeutet

Stadtrat von Wolfenbüttel stimmt über Ende der kommunalen Grabpflege ab

Nächste Woche entscheidet der Stadtrat von Wolfenbüttel über einen Vorschlag, die städtischen Grabpflegedienste einzustellen. Der Beschluss folgt auf eine Überprüfung des freiwilligen Programms, zu dem die Kommune gesetzlich nicht verpflichtet ist. Bestehende Verträge bleiben zwar bis 2026 in Kraft, werden danach jedoch nicht mehr verlängert.

Ab dem 1. Juli 2023 wird die Stadt keine neuen privaten Grabpflegeverträge für ihre Friedhöfe mehr anbieten. Auch saisonale Pflegekräfte werden nicht mehr nachbesetzt, wenn Stellen durch natürliche Fluktuation frei werden. Mit diesem Schritt sollen Personalkosten gesenkt und der Personalabbau sozialverträglich gestaltet werden.

Die Verwaltung wird eng mit den Betroffenen zusammenarbeiten, um bestehende Vereinbarungen behutsam anzupassen. Zudem prüft sie, ob langfristige Pflegeverträge an externe Anbieter übertragen werden können. Inhabern aktueller Verträge wird eine neutrale Beratung angeboten, um ihnen bei einem möglichen Wechsel zu privaten Dienstleistern zu helfen.

In den kommenden Jahren wird die Stadt ihre Grabpflege schrittweise auslaufen lassen. Verträge, die vor der Umstellung abgeschlossen wurden, enden spätestens 2026. Die Entscheidung des Rates wird maßgeblich prägen, wie die Grabpflege auf den Friedhöfen Wolfenbüttels künftig organisiert wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle