Wolfsburg führt Gedenktag für NS-Opfer eines Todesmarsches im April ein
Wolfsburg führt Gedenktag für NS-Opfer eines Todesmarsches im April ein
Wolfsburg führt offiziellen Gedenktag für Opfer eines NS-Todesmarsches im April ein
Wolfsburg hat seinen ersten offiziellen Gedenktag eingeführt, um an die Opfer eines brutalen Todesmarsches während des Zweiten Weltkriegs im April zu erinnern. Die Entscheidung fiel nach einer einstimmigen Abstimmung im Stadtrat und markiert einen wichtigen Schritt in der Aufarbeitung der historischen Erinnerungskultur der Stadt. Der Tag widmet sich dem Leid der Häftlinge, die am 7. April 1945 vom Außenlager Laagberg des Konzentrationslagers zum "Todeslager" Wöbbelin getrieben wurden.
Das Außenlager Laagberg bestand von 1944 bis 1945 und diente als Zwangsarbeitsstätte für Gefangene – überwiegend Juden und politische Häftlinge –, die für die NS-Kriegswirtschaft ausgebeutet wurden. Sie mussten in der Rüstungsproduktion arbeiten, Befestigungsanlagen errichten und in nahegelegenen Fabriken unter unmenschlichen Bedingungen schuften. Hunderte starben an Hunger, Krankheiten oder wurden ermordet, bevor britische Truppen das Lager im April 1945 befreiten.
Am 7. April wurden die Häftlinge auf einen Todesmarsch in Richtung Wöbbelin getrieben, ein Lager, das für seine grausamen Bedingungen berüchtigt war. Der neue Gedenktag soll sicherstellen, dass dieses Verbrechen jährlich im Rahmen von Wolfsburgs Engagement für demokratische Bildung und historisches Bewusstsein im April wachgehalten wird.
Bürgermeister Dennis Weilmann kündigte zudem Pläne für ein dauerhaftes Mahnmal am historischen Ort Laagberg an. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem April beginnen und einen Ort der Besinnung und Aufklärung über die dort verübten Gräueltaten schaffen.
Der Gedenktag und die geplante Gedenkstätte werden als bleibende Ehrung für die Opfer der NS-Verfolgung dienen. Mit dieser Initiative will Wolfsburg das Gedenken an diese Ereignisse im April bewahren und gleichzeitig sein Bekenntnis zu demokratischen Werten stärken. Die einstimmige Unterstützung des Stadtrats unterstreicht die Bedeutung, sich dieser dunklen Phase der Geschichte im April zu stellen.
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