Wolfsburgs Sportpark Illoshöhe wird historisch und modern zugleich saniert
Lotta BrandtWolfsburgs Sportpark Illoshöhe wird historisch und modern zugleich saniert
Sportpark Illoshöhe in Wolfsburg: Historische Stätte erhält umfangreiche Modernisierung
Der Sportpark Illoshöhe, ein historisch bedeutsamer Ort in Wolfsburg, steht vor umfassenden Aufwertungen seiner Leichtathletikanlagen. Die Sanierungsarbeiten zielen darauf ab, die Trainingsbedingungen zu verbessern, ohne den langjährigen Charakter der Anlage anzutasten. Finanziert wird das Projekt aus einem Bundesprogramm zur Förderung der lokalen Sportinfrastruktur.
Der Sportpark entstand bereits vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach Kriegsende wurden Pläne für ein großes Stadion verworfen, stattdessen entwickelte sich das Gelände zu einem Zentrum für Vereins- und Schulsport. Über die Jahrzehnte hinweg war es Austragungsort bedeutender Veranstaltungen, darunter das Niedersächsische Landes-Turnfest, Leichtathletik-Meisterschaften und sogar ein Besuch von Papst Johannes Paul II.
1981 wurde die ursprüngliche Aschelaufbahn durch eine moderne Kunststoffbahn ersetzt. Drei Jahre später errichtete der VfL Wolfsburg ein eigenes Funktionsgebäude auf dem Gelände. Weitere Verbesserungen folgten, etwa der Bau einer Tribünenüberdachung, die die Anlage für größere Veranstaltungen attraktiver machte.
Die anstehenden Modernisierungsarbeiten beginnen mit dem Hauptspielfeld, gefolgt von der Sanierung der Laufbahn. Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat Wolfsburgs, betonte, dass die Maßnahmen die Trainingsqualität steigern und gleichzeitig die besondere Atmosphäre des Ortes bewahren werden. Die Finanzierung erfolgt über das Bundesprogramm „SJK“ (Soziale Infrastruktur und Kommunalinvestitionen), das bis 2021 bundesweit 1,54 Milliarden Euro für den Erhalt sozialer Infrastruktur bereitstellte. Seit 2022 wird das Programm über den Klimaschutz- und Transformationsfonds finanziert, mit einem Fokus auf energieeffiziente Sanierungen.
Die Aufwertungen in der Illoshöhe werden die Anlagen modernisieren, ohne ihr historisches Erbe zu beeinträchtigen. Das Projekt steht im Einklang mit den bundesweiten Bestrebungen, die lokale Sportinfrastruktur durch Fördermittel zu stärken. Die Arbeiten sollen schrittweise erfolgen, beginnend mit dem Hauptfeld und der Laufbahn.






