02 April 2026, 00:38

Zoll deckt illegale Arbeit in Göttingen und Goslar auf – ohne Aufenthaltstitel und Papiere

Ein Citroen Berlingo Multispace 1.6 HDI 90CV Feel Wagen steht auf einem Boden umgeben von verschiedenen Möbeln und Gegenständen, einschließlich Stühle, Tische, Schilder, einen Fernseher, eine Tür, eine Wand mit Fotorahmen und eine Decke mit Deckenleuchten.

Zoll deckt illegale Arbeit in Göttingen und Goslar auf – ohne Aufenthaltstitel und Papiere

Zollbehörden in Deutschland haben in Niedersachsen zwei getrennte Fälle von undokumentierten Arbeitskräften aufgedeckt.

In Göttingen entdeckten Zollfahnder eine Sexarbeiterin aus Südamerika, die ohne gültigen Aufenthaltstitel oder Gewerbeanmeldung tätig war. Die Frau wurde in einer Privatwohnung mit einem Kinderzimmer angetroffen, was gegen das Prostituiertenschutzgesetz verstößt. Wie die Behörden später bestätigten, war ihr zuvor die Einreise an der deutsch-schweizerischen Grenze verweigert worden, bevor sie einen Asylantrag stellte und untertauchte. Nun drohen ihr strafrechtliche Ermittlungen wegen illegalen Aufenthalts, zudem wurde sie aufgefordert, die Wohnung zu verlassen.

In Goslar wurde ein Lkw-Fahrer aus einem nicht zur EU gehörenden osteuropäischen Land ohne die erforderlichen Papiere bei der Arbeit angetroffen. Der Mann war bei einem ortsansässigen Unternehmen beschäftigt; die Ermittlungen gegen seinen Arbeitgeber und das beauftragende Unternehmen laufen noch. Wie die Frau aus Göttingen muss auch er sich wegen illegalen Aufenthalts vor Gericht verantworten.

Berichte von Zoll und Polizei deuten darauf hin, dass es in den vergangenen Jahren in Niedersachsen und Thüringen Dutzende ähnliche Fälle gab. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch viele davon stehen im Zusammenhang mit Zwangsprostitution und Menschenhandel.

Beide Personen müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, da sie ohne Genehmigung in Deutschland lebten und arbeiteten. Die Fälle zeigen die anhaltenden Bemühungen der Behörden, gegen illegale Beschäftigung und Ausbeutung vorzugehen. Die Ermittlungen zu den hinter diesen Verstößen stehenden Netzwerken laufen weiter.

AKTUALISIERUNG

New details emerge on undocumented sex worker's timeline in Göttingen

The Göttingen case has revealed precise chronological details previously unreported. The woman was discovered on 07.02.2026 after being denied entry at the German-Swiss border on 19.01.2026. She submitted an asylum application in Friedland on 22.01.2026 before vanishing. These findings clarify her movement patterns and legal status prior to detection.