Zwei AfD-Politiker verlassen die Fraktion in Salzgitter nach internen Machtkämpfen
Sebastian FischerZwei AfD-Politiker verlassen die Fraktion in Salzgitter nach internen Machtkämpfen
Die AfD-Fraktion im Stadtrat von Salzgitter hat zwei ihrer Mitglieder verloren. Thomas-Peter Disselhoff und Jörg Bogun haben die Partei verlassen und sind nun als fraktionslose Abgeordnete aktiv. Ihr Austritt folgt auf interne Streitigkeiten innerhalb des örtlichen Verbandes der rechtspopulistischen Gruppe. Der Bruch begann, als das Landesschiedsgericht der AfD Disselhoff aus der Partei ausschloss. Als Begründung führten die Verantwortlichen "unüberbrückbare Differenzen" innerhalb der Fraktion an. Bogun hingegen trat freiwillig aus dem AfD-Landesverband Niedersachsen aus und verwies dabei auf "unversöhnliche interne Konflikte" mit zwei Parteikollegen. Beide ehemalige Mitglieder haben ihren Parteistatus mittlerweile mit formalen Widersprüchen angefochten. Trotz ihres Austritts bleiben sie weiterhin im Stadtrat aktiv – allerdings nicht mehr unter dem AfD-Banner. Im kommunalen Informationssystem werden sie nun schlicht als Fraktionslose geführt. Durch die Änderungen verringert sich die Vertretung der AfD im Salzgitter Stadtrat um zwei Sitze. Bisher gibt es jedoch keine weiteren Details dazu, wie sich diese Verschiebung auf das Kräfteverhältnis im Rat oder mögliche künftige Bündnisse auswirken könnte. Mit dem Austritt von Disselhoff und Bogun hat die AfD in Salzgitter weniger Vertreter. Ihre Widersprüche sind noch anhängig, doch ihr aktueller Status als Fraktionslose steht fest. Die langfristigen Folgen für die politische Dynamik der Stadt bleiben vorerst unklar.
New Group Emerges in Salzgitter City Council After AfD Exit
The political landscape in Salzgitter has shifted as ex-AfD members Disselhoff and Bogun formed a new group, DiBo, triggering council reshuffles. Key developments include:
- Committee reassignments after the AfD lost two seats, altering voting balances.
- A lottery decided an AfD deputy seat in the administration committee, won by Patricia Mair.
- The Greens/Die Partei now hold a single mandate in the committee.






