Zwei Feuerwehren in Grasleben fusionieren – Rettung vor der Schließung
Sebastian FischerZwei Feuerwehren in Grasleben fusionieren – Rettung vor der Schließung
Zwei Freiwillige Feuerwehren in der Samtgemeinde Grasleben werden zu einer Einheit zusammengeschlossen. Die Entscheidung fällt nach Sorgen über Personalmangel, der die Zukunft beider Standorte gefährdete. Die neue Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel soll ihren Betrieb am 1. Januar 2027 aufnehmen.
Der Rat der Samtgemeinde Grasleben beschloss die Zusammenlegung der Feuerwehren aus Rennau und Rottorf. Der Schritt erfolgt nach Warnungen, dass beide Standorte die gesetzlich vorgeschriebene Mindestpersonalstärke unterschritten hatten und damit ihre Schließung drohte.
Im Rahmen der Umstrukturierung wurde Christin Bilz zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf ernannt. Sie steht damit in der Nachfolge des aktuellen Wehrführers Christian Fohlert. Nikolas Müller bleibt unterdessen stellvertretender Wehrführer der Rottorfer Wehr und übernimmt dieselbe Position in der neu gegründeten Einheit Hasenwinkel.
Der Rat genehmigte zudem den Verkauf des TSF-W-Löschfahrzeugs aus Rennau und dessen Ersatz durch ein Mannschaftstransportfahrzeug. Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Fusion und lobte die Ernennung von Bilz, die er als langjähriges Engagement für den Feuerwehrdienst hervorhob.
Der Zusammenschluss sichert den Erhalt beider Standorte unter dem Dach der neuen Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel. Die Umstellung soll bis Anfang 2027 abgeschlossen sein, wobei Ausrüstung und Führungspersonal bereits angepasst wurden. Weitere Details zu Personalentwicklungen in der gesamten Region wurden nicht bekannt gegeben.






