03 April 2026, 20:21

Andreas Kuhlmann übernimmt 2026 die DWV-Führung und setzt auf Wasserstoff als Energiewende-Schlüssel

Ein gelbes wasserstoffbetriebenes Elektroauto vor einem Gebäude mit Absperrpollern, Bannern, Menschen, Schilden, einer Topfpflanze, Deckenleuchten und Ventilatoren.

Andreas Kuhlmann übernimmt 2026 die DWV-Führung und setzt auf Wasserstoff als Energiewende-Schlüssel

Andreas Kuhlmann wird am 1. Mai 2026 neuer Geschäftsführer des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands (DWV). Die Organisation bereitet sich seit seiner ersten Berufung zum Vorstand im Mai 2025 auf diesen Wechsel vor. Seine Ernennung folgt auf eine Phase der Umstrukturierung in der DWV-Führungsetage, die auch den Abschied von Dr. Bernd Pitschak im kommenden Sommer umfasst.

Kuhlmann bringt umfangreiche Erfahrung in die Position ein. Der ausgebildete Physiker, der in Bonn, Heidelberg und den USA studierte, arbeitete später in der Energiepolitik im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Bevor er zum DWV wechselte, leitete er fast ein Jahrzehnt lang die Deutsche Energie-Agentur (dena), wo er unter anderem Projekte wie die Global Alliance Powerfuels vorantrieb. Zuvor war er als Strategiechef beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sowie als Geschäftsführer der Unternehmensberatung Christ & Company tätig.

Der DWV gestaltet seine Führungsstruktur seit Ende 2024 neu. Friederike Lassen trat am 1. November in den Vorstand ein und löste Werner Diwald ab. Dr. Bernd Pitschak übernahm im Oktober 2024 eine Doppelführung, wird den Verband jedoch zum 30. Juni 2026 verlassen. Die Veränderungen stehen im Zusammenhang mit dem Bestreben des DWV, seinen politischen Einfluss zu stärken und die Rahmenbedingungen für die Wasserstoffbranche zu verbessern.

Kuhlmann hat bereits seine Schwerpunkte für den DWV skizziert: Er will die Wasserstoffnutzung beschleunigen, die Marktsicherheit erhöhen und klarere regulatorische Rahmenbedingungen durchsetzen. Zwar sind konkrete Gesetzes- oder Förderinitiativen unter seiner Führung noch nicht bekannt gegeben worden, doch betont er die zentrale Rolle von Wasserstoff für die Energiewende und den Klimaschutz.

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Der Führungswechsel beim DWV wird bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Kuhlmanns Expertise in den Bereichen Politik, Strategie und Energieforschung qualifiziert ihn dafür, den Verband bei der Ausweitung der Wasserstoffnutzung in der deutschen Wirtschaft zu führen. Die Organisation bleibt darauf fokussiert, politische Unterstützung zu sichern und einen profitablen Wasserstoffmarkt zu fördern.

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