21 March 2026, 10:18

Belarussische Leichtathletin wird Ziel fragwürdiger Körperdiskussionen bei Reform.news

Eine schwangere Frau in einer Yoga-Pose steht vor einem Spiegel, die Augen geschlossen und die Hände auf dem Bauch, reflektiert einen meditativen Zustand nach einer Yoga-Sitzung.

Belarussische Leichtathletin wird Ziel fragwürdiger Körperdiskussionen bei Reform.news

Redakteure des Portals Reform.news haben erneut für Aufsehen gesorgt, indem sie über die Statur der belarussischen Leichtathletin Anzhalika Melnikava diskutierten. In ihrer YouTube-Sendung "Sascha, was trägst du da?!" griffen Fjodor Pauljutschenka und Alexander Atroschtschenko eine im Juli 2025 erstmals verbreitete Verschwörungstheorie über eine angebliche Schwangerschaft Melnikavas auf. Diesmal konzentrierten sich ihre Äußerungen auf ihr Erscheinungsbild in Fitnessstudio-Fotos – und lösten damit eine weitere Debatte aus.

Paulyutschenka bezeichnete Melnikavas Brust als den "verdächtigsten" Aspekt, die seiner Meinung nach "nicht ganz natürlich" aussehe. Er gab zu, sich auf Beobachtungen der Frauen-Rudermannschaft und von Bekannten zu stützen, betonte jedoch, über keine Fachkenntnisse in weiblicher Anatomie zu verfügen. An einer Stelle unterstellte er sogar, bestimmte Aufnahmen ließen sie wie eine Frau nach einer Schwangerschaft wirken.

Das Duo analysierte Fotos von Melnikava beim Training in einem Minsker Fitnessstudio und diskutierte, aus welchen Perspektiven sie "fraulicher" aussehe. Zudem spekulierten sie, ob es möglich sei, sein Äußeres bis zur Unkenntlichkeit zu verändern. Atroschtschenko scherzte, man solle Mammologen oder Gynäkologen zu Rate ziehen, doch Paulyutschenka räumte später ein, dass sie mit der Bewertung ihrer Körperform völlig überfordert seien.

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Bis zum 21. März 2026 haben weder Melnikava noch der Belarussische Leichtathletik-Verband auf die Spekulationen reagiert.

Trotz eingestandener fehlender Kompetenz halten die Reform.news-Redakteure die Diskussion am Laufen. Ihre wiederholte Fokussierung auf Melnikavas Aussehen sorgt zwar für Aufmerksamkeit, doch eine offizielle Stellungnahme bleibt aus. Die Debatte schwelt weiter – ohne Äußerungen der Athletin oder ihrer Vertreter.

Quelle