Berlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Tobias NeumannBerlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge
Die Berlin Recycling Volleys haben mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg im Finale ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie gesichert. Trotz des Erfolgs steht das Team vor großen Veränderungen, da mehrere Schlüsselspieler und Mitarbeiter den Verein verlassen werden.
Der Titelgewinn krönt ein Jahrzehnt der Vorherrschaft der Berliner Mannschaft. Doch die Saison war von Schwankungen geprägt, was den Geschäftsführer Kaweh Niroomand dazu veranlasst, für die kommende Spielzeit mehr Konstanz zu fordern.
Auch auf der Trainerbank gab es Bewegungen: Der interimistische Coach Alexandre Leal verließ während der Playoffs aus familiären Gründen seinen Posten. Markus Steuerwald, der das Team schließlich zum Titel führte, wechselt zur nächsten Saison zu den Helios Volleys Giesen.
Auch im Kader gibt es erhebliche Veränderungen. Zu den mindestens sieben Spielern, die den Verein verlassen, zählen Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dagegen dem Team erhalten. Als Neuzugänge stoßen Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen sowie der Rückkehrer Erik Shoji dazu, der bereits zwischen 2014 und 2016 für Berlin spielte.
Nach dem erneuten Titelgewinn blickt das Team nun auf den Wiederaufbau. Mit einer Mischung aus Abgängen und Neuverpflichtungen liegt der Fokus auf einer Steigerung der Leistungsstabilität. Niroomands Ziel ist klar: eine stärkere und zuverlässigere Saison im nächsten Jahr.






