30 April 2026, 10:19

Berlins Sportvereine boomen: Über 822.000 Mitglieder und neue Trends

Offenes Buch mit detailliertem Grundriss des Berliner Olympischen Gymnasiums, einschließlich Räumen, Fluren, Fenstern und Türen sowie begleitendem Text zur Beschreibung des Layouts.

Berlins Sportvereine boomen: Über 822.000 Mitglieder und neue Trends

Berlins Sportvereine verzeichnen stetigen Mitgliederschub

Die Zahl der Mitglieder in Berlins Sportvereinen steigt kontinuierlich: Aktuell sind 822.294 aktive Sportlerinnen und Sportler registriert (Stand: Januar 2026). Das entspricht einem Zuwachs von 5,14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und spiegelt das wachsende Interesse an der vielfältigen Sportlandschaft der Hauptstadt wider. Als Hauptgrund für den Trend nennen Verantwortliche innovative Vereinsprogramme.

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Laut dem Landessportbund Berlin (LSB) kamen seit Anfang 2025 insgesamt 12.858 neue Mitglieder hinzu. Besonders beliebt sind schulnahe Sportangebote, wobei Basketball, American Football und Cheerleading zu den Top 10 zählen. Diese Programme ziehen vor allem jüngere Teilnehmer an, doch auch ältere Erwachsene und Frauen sind in größerer Zahl dabei.

Mit 241.282 Mitgliedern bleibt der Berliner Fußball-Verband der mit Abstand größte Fachverband. Die beiden größten Vereine der Stadt, der 1. FC Union Berlin und Hertha BSC, führen mit 71.328 bzw. 60.461 Mitgliedern die Statistik an. Gleichzeitig haben auch neuere Verbände für Tischfußball und Pétanque offizielle Anerkennung durch den LSB erhalten.

Thomas Härtel, Präsident des LSB, führt das Wachstum auf die kreativen Ansätze der Vereine zurück, Sport zugänglicher zu gestalten. Der Zuwachs erstreckt sich über alle Altersgruppen – von Kindern und Jugendlichen bis zu den über 61-Jährigen – und zeigt die breite Anziehungskraft des Berliner Sports.

Mit nunmehr über 822.000 Mitgliedern ziehen die Vereine weiterhin ein breites Publikum an. Die Ausweitung schulbezogener Sportangebote und die Aufnahme neuer Verbände unterstreichen die dynamische Entwicklung der Berliner Sportkultur. Die Verantwortlichen erwarten, dass der positive Trend anhält, da sich die Vereine weiter an die Nachfrage anpassen.

Quelle