Bundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung in Deutschland bleibt stabil
Sebastian FischerBundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung in Deutschland bleibt stabil
Deutschlands Gasspeicherstände steigen um drei Prozentpunkte in zwei Wochen
Die Bundesnetzagentur hat die Bevölkerung versichert, dass es derzeit keinen Anlass zur Sorge über die Gasversorgung gibt. Agenturpräsident Klaus Müller betonte, dass Panikmache wegen der Gasreserven in diesem Jahr unnötig sei.
Die vier deutschen Flüssigerdgas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee spielten im vergangenen Winter eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Versorgung. Diese Anlagen stabilisierten den Markt und verringerten die Dringlichkeit bei den Speicherständen, wie sie noch 2022 und 2023 zu beobachten war. Müller räumte ein, dass zwar eine vollständige Befüllung der Speicher bis Mitte Mai wünschenswert wäre, dies aber weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch zwingend erforderlich sei.
Die Verantwortung für die Versorgungssicherheit liegt weiterhin bei den Gashändlern. Die Behörde wies Vorwürfe zurück, die aktuellen Speicherstände seien zu niedrig, und verwies darauf, dass die großen Kavernenspeicher in Deutschland bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen aufgefüllt werden könnten. Müller erklärte zudem, dass die frühere Fixierung auf konkrete Speicherziele nicht mehr in gleichem Maße gerechtfertigt sei.
Die Bundesnetzagentur zeigt sich weiterhin zuversichtlich, dass die Gasversorgung in Deutschland stabil bleibt. Dank der LNG-Terminals, die die Importe sichern, und der verfügbaren Speicherkapazitäten hat sich der Fokus von den früheren Sorgen wegverlagert. Die Verantwortlichen setzen nun auf einen ausgewogenen Ansatz, der Sicherheit ohne unnötige Hektik gewährleistet.






