Energiekrise trifft ländliche Regionen besonders hart – DLT-Präsident warnt vor Dauerbelastung
Sebastian FischerEnergiekrise trifft ländliche Regionen besonders hart – DLT-Präsident warnt vor Dauerbelastung
Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat gewarnt, dass die Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden. Als Hauptgrund für die anhaltend hohen Kosten nennt er die fortbestehenden geopolitischen Spannungen. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Sorgen über die Auswirkungen auf Haushalte – insbesondere in ländlichen Regionen – wachsen.
Brötel fordert dringendes Handeln, um die Energiekrise zu bewältigen. Ohne gezielte Maßnahmen werde sich die Lage seiner Einschätzung nach im Sommer und möglicherweise darüber hinaus weiter verschärfen. Die Regierung müsse langfristige Unterstützung für diejenigen planen, die mit steigenden Sprit- und Heizkosten zu kämpfen haben.
Laut Brötel sind vor allem ländliche Gemeinden besonders betroffen. Längere Arbeitswege und ein schlecht ausgebauter öffentlicher Nahverkehr zwingen die Bewohner:innen zu höheren Ausgaben für Kraftstoff – eine zusätzliche Belastung für ohnehin knappe Haushaltsbudgets. Er betont, dass jede Lösung auf Gerechtigkeit abzielen müsse, damit Menschen außerhalb der Städte die gleiche Unterstützung erhalten wie Stadtbewohner:innen.
Um die Belastungen zu verringern, schlägt Brötel mehrere Maßnahmen vor, darunter einen Treibstoffrabatt, eine Erhöhung der Pendlerpauschale oder gezielte Subventionen. Sein Ziel ist es, die Lebensbedingungen im ganzen Land auszugleichen, indem die höheren Kosten für Haushalte auf dem Land ausgeglichen werden.
Brötels Warnungen unterstreichen die Dringlichkeit sofortiger und nachhaltiger Entlastungen. Ohne diese werden die Bewohner:innen ländlicher Regionen weiterhin die Hauptlast der hohen Energiepreise tragen. Die Regierung steht nun unter Druck, praktikable Lösungen zu finden, bevor sich die Situation weiter zuspitzt.






