Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen – und fliegt aus Kongressanhörung
Tobias NeumannEx-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen – und fliegt aus Kongressanhörung
Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration, hat ungewöhnliche Behauptungen über eine angebliche Teleportation zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House aufgestellt. Seine Aussagen, die er 2025 in einem Podcast geäußert hatte, sorgten für großes Aufsehen. Die Kontroverse führte nun dazu, dass er von einer geplanten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses ausgeschlossen wurde.
Phillips geriet zudem wegen gewalttätiger Äußerungen gegen Präsident Joe Biden in die Kritik. Seine jüngsten Kommentare werfen Fragen über seine Eignung für öffentliche Ämter auf – sowohl Abgeordnete als auch Medien hinterfragen zunehmend sein Verhalten.
Erstmals erwähnte Phillips seine Teleportationsgeschichte im Rahmen eines Podcasts aus dem Jahr 2025, in dem er über seine "spirituelle Reise" sprach. Dabei behauptete er, sich innerhalb von Sekunden 80 Kilometer weit von einem Waffle House zu einem anderen bewegt zu haben. Später untermauerte er seine Schilderung und verband das Erlebnis mit seinem Kampf gegen Krebs.
Seine Posts zu dem Vorfall auf der Plattform Truth Social seien angeblich eingeschränkt worden, was Phillips auf Zensur durch das Netzwerk zurückführte. Ein Sprecher von Truth Social erklärte später, es habe sich um einen technischen Fehler gehandelt. Unterdessen berichtete CNN sowohl über die Teleportationsbehauptungen als auch über Phillips' aggressive Äußerungen gegenüber Biden – darunter die Drohung, ihn "zu schlagen", sowie die Aussage, der ehemalige Präsident "verdiene es zu sterben".
Die Folgen der Vorfälle reichen bis ins Kapitol: Bennie Thompson, der ranghöchste Demokrat im Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses, stellte Phillips' Eignung für öffentliche Funktionen infrage. In der Folge strich man ihn von der Teilnehmerliste einer anstehenden Ausschusssitzung. Die Daily Mail bat zudem die Bundesbehörde FEMA um Stellungnahme, bei der Phillips bis zu seinem Ausscheiden 2025 tätig gewesen war.
Seit seinem Abschied von FEMA engagiert sich Phillips weiterhin für Wahlintegrität, ohne jedoch eine offizielle Regierungs- oder Parteifunktion innezuhaben. Seine jüngsten Aussagen haben ihn weiter von etablierten politischen Kreisen distanziert.
Phillips' skurrile Behauptungen und gewalttätige Rhetorik führten nun zu seinem Ausschluss von einer wichtigen Kongressanhörung. Der Vorfall zeigt, welche Konsequenzen umstrittene öffentliche Äußerungen ehemaliger Amtsträger nach sich ziehen können. Ungewiss bleibt, ob er künftig noch eine Rolle in politischen oder öffentlichen Debatten spielen wird.






