Großübung des Katastrophenschutzes testet Einsatzkräfte in Bad Schwalbach
Philipp FischerGroßübung des Katastrophenschutzes testet Einsatzkräfte in Bad Schwalbach
Großangelegte Notfallübung am Samstagmorgen in Bad Schwalbach
Am Samstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Die vom Rheingau-Taunus-Kreis organisierte Übung soll testen, wie gut die Einsatzkräfte einen schweren Zwischenfall bewältigen. Rund 350 Helferinnen und Helfer nehmen an der Simulation teil, die von 9:00 bis 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“ stattfindet.
Das Szenario sieht einen schweren Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten vor. Um die Übung realistischer zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt. Die Einsatzteams üben dabei die Koordination zwischen verschiedenen Diensten, darunter Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeieinheiten.
Das Hauptgeschehen konzentriert sich auf die „Alte Bäderstraße“ nahe dem Gewerbegebiet. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, rät die Behörde, während der Übung die Umfahrung um „Ober der Hardt“ zu meiden. Anwohner müssen mit vermehrtem Einsatzverkehr rechnen, darunter Sirenen und Blaulicht.
Lokale Verantwortliche betonen, dass es sich um eine reine Trainingsmaßnahme handelt. Es bestehe keine reale Gefahr, doch die Übung diene der Vorbereitung auf mögliche künftige Notfälle.
Gegen Mittag wird die Übung beendet, anschließend werten alle beteiligten Kräfte ihre Leistungen aus. Der Kreis will die Erkenntnisse nutzen, um die Katastrophenbewältigung künftig zu verbessern. Sobald die Übung abgeschlossen ist, normalisiert sich der Verkehr wieder.






