09 May 2026, 08:17

Großübung des Katastrophenschutzes testet Einsatzkräfte in Bad Schwalbach

Feuerwehrleute mit Helmen und Gasmasken sitzen auf dem Boden während einer Übung vor einem Gebäude, mit einem Rohr im Vordergrund, einem Container links, Bäumen und einem Schuppen im Hintergrund und Himmel darüber.

Großübung des Katastrophenschutzes testet Einsatzkräfte in Bad Schwalbach

Großangelegte Notfallübung am Samstagmorgen in Bad Schwalbach

Am Samstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Die vom Rheingau-Taunus-Kreis organisierte Übung soll testen, wie gut die Einsatzkräfte einen schweren Zwischenfall bewältigen. Rund 350 Helferinnen und Helfer nehmen an der Simulation teil, die von 9:00 bis 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“ stattfindet.

Das Szenario sieht einen schweren Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten vor. Um die Übung realistischer zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt. Die Einsatzteams üben dabei die Koordination zwischen verschiedenen Diensten, darunter Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeieinheiten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Hauptgeschehen konzentriert sich auf die „Alte Bäderstraße“ nahe dem Gewerbegebiet. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, rät die Behörde, während der Übung die Umfahrung um „Ober der Hardt“ zu meiden. Anwohner müssen mit vermehrtem Einsatzverkehr rechnen, darunter Sirenen und Blaulicht.

Lokale Verantwortliche betonen, dass es sich um eine reine Trainingsmaßnahme handelt. Es bestehe keine reale Gefahr, doch die Übung diene der Vorbereitung auf mögliche künftige Notfälle.

Gegen Mittag wird die Übung beendet, anschließend werten alle beteiligten Kräfte ihre Leistungen aus. Der Kreis will die Erkenntnisse nutzen, um die Katastrophenbewältigung künftig zu verbessern. Sobald die Übung abgeschlossen ist, normalisiert sich der Verkehr wieder.

Quelle