„Heimat – Vertrieben“: Niedersachsen sucht junge Filmemacher für historischen Videowettbewerb

„Heimat – Vertrieben“: Niedersachsen sucht junge Filmemacher für historischen Videowettbewerb
Neuer Videowettbewerb ruft junge Menschen in Niedersachsen auf, Geschichten von Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg zu erkunden
Unter dem Titel „Heimat – Vertrieben“ lädt der Wettbewerb, initiiert von der Beauftragten für Migration und Teilhabe des Landes, Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren dazu ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was es bedeutet, die eigene Heimat zu verlieren. Das Projekt zielt darauf ab, diese historischen Erfahrungen für kommende Generationen lebendig zu halten.
Deniz Kurku, die Niedersächsische Beauftragte für Migration und Teilhabe, hat den Wettbewerb in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin und dem Bund der Vertriebenen (Landesverband Niedersachsen) organisiert. Junge Filmemacher:innen haben bis zum 1. März 2026 Zeit, ein maximal fünfminütiges Video einzureichen, das sich mit dem Thema verlorener Heimat und dessen Bezug zum eigenen Leben beschäftigt.
Eine unabhängige Jury aus fünf Expert:innen – Andreas Kossert, Gordian Maugg, Marin Majic, Nathalie Daoust und Oleg Yuriev – wird die Einsendungen bewerten. Die drei besten Beiträge werden jeweils mit 300 Euro prämiert und im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 8. April 2026 im Niedersächsischen Landtag präsentiert. Weitere Informationen, darunter die Teilnahmebedingungen, finden sich unter https://www.migration-commissioner-ourwebsite/videocontest.
Der Wettbewerb bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich auf kreative Weise mit einem schwierigen Kapitel der Geschichte auseinanderzusetzen. Die Gewinner:innen erhalten nicht nur Anerkennung und Preise, sondern ihre Arbeiten werden auch im nächsten Frühjahr bei einer offiziellen Veranstaltung im Landtag gezeigt.

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