Hertha BSC verpasst Aufstieg – doch ein Funke Hoffnung bleibt
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen in der 2. Bundesliga schwinden
Die Aufstiegsambitionen von Hertha BSC in Deutschlands 2. Bundesliga sind geschwunden: Die Mannschaft liegt mittlerweile sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Trainer Stefan Leitl hatte kürzlich jede Chance auf den direkten Aufstieg ausgeschlossen und damit den Druck vom Team genommen. Seitdem hat die Mannschaft drei der letzten vier Spiele gewonnen und zeigt Anzeichen einer späten Saisonverbesserung.
Eine Schlüsselrolle in dieser positiven Entwicklung spielt Mittelfeldspieler Kevin Sessa, dessen Vertrag noch bis Sommer 2027 läuft. Nach einer von Verletzungen und Leistungs-schwankungen geprägten ersten Saisonhälfte stand er in den letzten vier Spielen durchgängig in der Startelf. Sessa deutete an, dass einige Spieler zuvor möglicherweise zu viel über ihre Leistungen nachgedacht hätten – was sich negativ auf die Ergebnisse ausgewirkt habe.
Leichte Steigerung gegen die Top-Teams der Liga In den vergangenen fünf Jahren hat Hertha BSC seine Bilanz gegen die Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga schrittweise verbessert. Die Siegquote gegen Teams wie den FC St. Pauli, Fortuna Düsseldorf und den Hamburger SV stieg von 25 Prozent bei einer Tordifferenz von -5 in den Spielzeiten 2021/22 bis 2022/23 auf 40 Prozent und eine Tordifferenz von +3 in den Jahren 2023/24 bis 2025/26. Zu den bemerkenswerten Erfolgen zählten ein 3:1 gegen St. Pauli 2024 sowie ein 2:0 gegen Düsseldorf im folgenden Jahr.
Trotz der jüngsten Fortschritte räumte Sessa ein, dass anhaltende Verletzungen und mangelnde Konstanz der Mannschaft einen echten Aufstiegskampf verwehrt hätten. Er betonte zwar sein Vertrauen in die Qualität des Kaders, gab aber zu, dass es nicht gelungen sei, die Leistung über eine gesamte Saison hinweg zu halten. Der 25-Jährige wies zudem Spekulationen über einen vorzeitigen Abgang zurück und erklärte, er sehe seine Arbeit bei Hertha noch nicht als abgeschlossen an.
Blick nach vorn: Momentum für die neue Saison aufbauen Hertha BSC wird die Saison außerhalb der Aufstiegsränge beenden – sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Mit Sessa, der bis 2027 an den Verein gebunden ist, und den Anzeichen einer Leistungssteigerung in entscheidenden Spielen wird sich der Club nun darauf konzentrieren, Schwung für die kommende Spielzeit aufzubauen. Die jüngste Formkurve lässt hoffen, dass ein stärkerer Saisonstart im nächsten Jahr möglich sein könnte.






