30 April 2026, 16:38

Italos blaue Hochgeschwindigkeitszüge rollen 2028 durch Deutschland an

Eine Karte von Italien mit einer blauen Linie, die eine kreisförmige Zugroute von und nach Rom anzeigt, mit beschrifteten Städten und Ortschaften entlang des Weges.

Italos blaue Hochgeschwindigkeitszüge rollen 2028 durch Deutschland an

Italo startet 2028 Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland

Der italienische Bahnbetreiber Italo will ab April 2028 Hochgeschwindigkeitsverbindungen in Deutschland aufnehmen. Geplant sind 56 tägliche Verbindungen, darunter stündliche Direktverbindungen zwischen München, Köln und Dortmund. Das Vorhaben soll den Wettbewerb beleben und die Durchschnittspreise für Tickets um bis zu 40 Prozent senken.

Den Auftakt bildet eine Flotte von 30 neuen Siemens-Velaro-Zügen, die in Italos markantem Blau lackiert werden. Damit tritt das Unternehmen in direkte Konkurrenz zu den ICE-Zügen der Deutschen Bahn auf den wichtigsten Strecken. Für den Betrieb wird Italo eine deutsche Tochtergesellschaft gründen, die Atrium SE.

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Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 3,6 Milliarden Euro, darunter die Kosten für die Züge sowie ein 30-jähriger Wartungsvertrag mit Siemens. Zudem sollen 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Service- und Betriebsbereich eingestellt werden, wobei die Einstellungsphase bereits im Juni beginnt. Über 5.000 Industriearbeiter werden in die Zugproduktion eingebunden sein.

Vor dem Start benötigt Italo jedoch bis Ende Mai die Zusage der deutschen Behörden für langfristige Netzkapazitäten. Bei Genehmigung markiert der Markteintritt den ersten Schritt des Unternehmens außerhalb Italiens.

Wettbewerb und günstigere Tickets für Fahrgäste Italos Einstieg in den deutschen Markt könnte den Bahnverkehr grundlegend verändern – mit häufigeren Verbindungen und niedrigeren Preisen. Der Start ist für 2028 vorgesehen, vorausgesetzt, die Streckenfreigaben werden erteilt und die Personalrekrutierung abgeschlossen. Die Investition verspricht zudem erhebliche Arbeitsplatzimpulse in den Bereichen Verkehr und Produktion.

Quelle