21 March 2026, 12:15

Jeannette Blanke wird neue Erste Stadträtin in Osnabrück

Offenes Buch mit dem Titel "Die Geschichte Deutschlands" zeigt eine Schwarz-Weiß-Illustration einer Stadtlandschaft mit Gebäuden, Menschen und Text.

Jeannette Blanke wird neue Erste Stadträtin in Osnabrück

Jeannette Simone Blanke ist zur neuen Ersten Stadträtin Osnabrücks gewählt worden. Die 52-Jährige wird das Amt am 1. November 2023 antreten und folgt damit auf Wolfgang Beckermann, der in den Ruhestand geht. Ihre achtjährige Amtszeit beginnt nach einer Abstimmung des Osnabrücker Stadtrats am 17. März 2023.

Blanke bringt fast drei Jahrzehnte Erfahrung im öffentlichen Dienst mit. Seit 1994 arbeitete sie in der Hannoverschen Stadtverwaltung, wo sie Führungspositionen im Gebäudemanagement, in der Wirtschaftsförderung und im Entwässerungswesen innehatte. Zudem war sie im Büro des ehemaligen Oberbürgermeisters Stephan Weil tätig, bevor sie Büroleiterin für seinen Nachfolger, Belit Onay, wurde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Aktuell ist Blanke stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Landkreistags in Hannover. Dort verantwortet sie die Bereiche Schulen, Kultur, Tourismus, Verkehr, Energiepolitik und Wirtschaftsförderung. Ihr Hintergrund als Lehrerin und Schulleiterin in Hannover prägte ihren Fokus auf inklusive Bildung, digitales Lernen und Familienförderprogramme.

Das Auswahlverfahren für die Position zog 68 Bewerberinnen und Bewerber aus der Region und darüber hinaus an. In Osnabrück wird Blanke die Ressorts Bildung, Kultur und Familienangelegenheiten leiten. Zu ihren bisherigen Projekten zählen die Bildungsoffensive Osnabrück (2022), eine Initiative zur Förderung des digitalen Lernens, sowie Kultur für Alle, ein Familienkulturprogramm, das sie zwischen 2019 und 2024 in Hannover mit auf den Weg brachte.

Blankes Ernennung markiert einen Wandel in der Osnabrücker Kommunalpolitik. Sie wird ihre achtjährige Amtszeit mit dem Schwerpunkt auf Bildung, kultureller Teilhabe und Familienleistungen beginnen. Der Wechsel erfolgt nach Beckermanns Ausscheiden Ende Oktober 2023.

Quelle