30 April 2026, 18:22

Jugend-Empowerment-Lab in Osnabrück fördert globale Friedensarbeit junger Menschen

Plakat mit der Aufschrift "The Yali Network", das junge afrikanische Führungskräfte bei der Diskussion über Klimawandel, Menschenrechte und zivilgesellschaftliche Teilhabe um einen Tisch zeigt.

Jugend-Empowerment-Lab in Osnabrück fördert globale Friedensarbeit junger Menschen

Jugend-Empowerment-Lab bringt junge Menschen aus 20 Ländern in Osnabrück zusammen

Vom 28. Oktober bis 4. November findet in Osnabrück ein Jugend-Empowerment-Lab statt, das junge Menschen aus 20 Ländern vereint. Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläums "Friedensstadt Osnabrück" und widmet sich der Konfliktvermittlung – mit einem besonderen Fokus auf religiöse Spannungen. Angesichts des anhaltenden Nahostkonflikts betonen die Organisatoren die Dringlichkeit des Themas.

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Teilnehmen können junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren; die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Austragungsort ist das Innovatorium im Coppenrath Innovationszentrum. Gefördert wird das Projekt vom Auswärtigen Amt, zusätzlich unterstützen regionale Partner das Vorhaben im Rahmen eines Jugendförderprogramms.

Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat von Osnabrück, erklärte, die Veranstaltung solle globale Herausforderungen angehen und jungen Menschen eine Plattform geben. Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt, unterstrich, wie wichtig es sei, junge Menschen mit Fähigkeiten auszustatten, um sich für den Frieden einzusetzen.

Ein Höhepunkt des Labs ist die Podiumsdiskussion "How to Empower" am 1. November. Neben Dr. Monika Hauser, Friedensbotschafterin und Gründerin von medica mondiale, diskutieren John McGurk, Tuana Sahin und Ghada Zribi. Moderiert wird die Runde von Kathrin Kampmann (NDR).

Das Jugend-Empowerment-Lab ist eine von sieben friedenspolitischen Veranstaltungen im Rahmen des Osnabrücker Jubiläums. Ziel ist es, junge Führungspersönlichkeiten in intersektionaler Konfliktvermittlung zu schulen – insbesondere bei religiös geprägten Konflikten. Der Erfolg des Programms hängt maßgeblich vom Engagement der internationalen Teilnehmenden ab.

Quelle