Woidke lobt Kleist-Forum: 'Unersetzbares Bauteil' - Kleist Forum feiert 25 Jahre als kulturelles Herz Brandenburgs
Das Kleist Forum in Frankfurt (Oder) feiert 25 Jahre als kulturelles Leuchtfeuer Brandenburgs
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 hat sich das Kleist Forum, gelegen am Geburtsort des Dichters Heinrich von Kleist, zu einem lebendigen Zentrum für Theater, Oper und experimentelle Aufführungen entwickelt.
Den Auftakt bildete eine Inszenierung von Georges Bizets Carmen. In den vergangenen Jahren gastierten hier rund 10.000 Künstler in 4.560 Vorstellungen und zogen insgesamt über eine Million Besucher an. Mittlerweile umfasst jede Spielzeit etwa 200 Veranstaltungen – von klassischen Konzerten bis zu avantgardistischem Theater – ergänzt durch jährliche Tagungen und Symposien.
Ein besonderes Anliegen des Hauses ist der Kleist-Förderpreis, der jährlich an aufstrebende Dramatiker vergeben wird. Mit mutigem Programm lockt das Forum seit 2016 steigende Besucherzahlen an und verzeichnete im vergangenen Jahr mit 50.000 Gästen einen Rekord. Lokale Verantwortliche wie Oberbürgermeister Axel Strasser betonen seine prägende Rolle für die zeitgenössische Kultur, während Ministerpräsident Dietmar Woidke die nachhaltige Strahlkraft der Einrichtung für die Region würdigt.
Doch das Kleist Forum ist mehr als eine Bühne: Es dient als Ort der Debatte, der Kreativität und des gesellschaftlichen Austauschs. Durch die Verbindung traditioneller und experimenteller Formate spricht es ein breites Publikum an und festigt so seinen Ruf als kultureller Kristallisationspunkt.
Mit dem Eintritt in das nächste Vierteljahrhundert bleibt das Kleist Forum eine treibende Kraft im östlichen Brandenburg. Seine Mischung aus künstlerischer Exzellenz und Innovation sichert ihm einen zentralen Platz im kulturellen Leben der Region. Angesichts wachsender Besucherzahlen und der kontinuierlichen Förderung neuer Talente wird sein Einfluss voraussichtlich weiter zunehmen.






