21 March 2026, 00:28

Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Karte von Deutschland mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, um die Ergebnisse der Wahl von 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Schweitzer: SPD soll lenken, nicht nur mitfahren - Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Rheinland-Pfalz: SPD steht vor engem Rennen bei der Landtagswahl 2026 – CDU und AfD holen auf

Vor der Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz liegt die SPD in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit der CDU. Umfragen zeigen ein fast ausgeglichenes Kräftemessen zwischen beiden Parteien, während die AfD ihre Ergebnisse von 2021 nahezu verdoppeln könnte. Spitzenkandidat Alexander Schweitzer gibt sich zwar siegessicher, schließt aber eine große Koalition nicht aus, falls keine klare Mehrheit zustande kommt.

Bei der letzten Landtagswahl 2021 hatte die SPD mit 35,7 Prozent ihr bestes Ergebnis seit Jahren erzielt und eine Ampelkoalition mit den Grünen (9,3 Prozent) und der FDP (5,5 Prozent) gebildet. Die CDU erlebte dagegen mit 27,7 Prozent ihr historisch schlechtestes Abschneiden. Die AfD fiel auf 8,3 Prozent zurück, während die Freien Wähler mit 5,4 Prozent erstmals in den Landtag einzogen.

Doch die aktuelle Lage vor der Wahl 2026 sieht anders aus: Sowohl SPD als auch CDU liegen in den Umfragen bei etwa 28 bis 29 Prozent, während die AfD stark auf 19 Prozent zulegt. Die Grünen bleiben stabil bei 9 Prozent, die anderen Parteien zeigen kaum Veränderungen.

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Schweitzer, der SPD-Spitzenkandidat, betont seine Erfahrung und Führungsstärke und verweist dabei auf seine Herkunft – er wuchs auf einem Binnenschiff auf. Bei einer jüngeren Veranstaltung in Landau erhielt er Rückendeckung von den ehemaligen SPD-Ministerpräsidenten Malu Dreyer, Kurt Beck und Rudolf Scharping. Zwar lehnt er eine Regierung unter CDU-Führung ab, räumt aber ein, dass eine Koalition mit der Union unvermeidbar werden könnte – auch wenn er lieber "am Steuer sitzen" als "Mitfahrer" sein wolle.

Trotz des knappen Rennens zeigt sich Schweitzer optimistisch. Doch sollte keine der beiden großen Parteien eine klare Regierungsmehrheit erreichen, zeichnet sich eine große Koalition ab.

Die Wahl am 22. März wird entscheiden, ob die SPD ihre 35-jährige Regierungszeit in Rheinland-Pfalz verlängern kann. Mit aufholender CDU und einer erstarkten AfD könnte das Ergebnis entweder eine große Koalition erzwingen oder einen Machtwechsel einläuten. Schweitzers Haltung zu möglichen Bündnissen wird die Richtung der nächsten Landesregierung prägen.

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