29 April 2026, 18:19

Mann riskiert Leben für vergessene Tasche – Notbremsung stoppt ICE bei 140 km/h

Menschen mit Taschen durch eine Bahnhofshalle gehen, ein Schild mit Text, Säulen, Geländer, Glaswände und Deckenlampen; ein Mann in der Mitte mit Schuhen.

Mann riskiert Leben für vergessene Tasche – Notbremsung stoppt ICE bei 140 km/h

46-Jähriger aus München entgeht nur knapp schwerer Verletzung nach leichtsinnigem Gepäck-Rettungsversuch

Ein 46-jähriger Mann aus München ist bei einem waghalsigen Versuch, vergessenes Gepäck zu bergen, nur knapp einer schweren Verletzung entgangen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag am Osnabrücker Hauptbahnhof und führte zu erheblichen Behinderungen im Regionalverkehr.

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Der Mann war während einer Zigarettenpause aus seinem ICE in Richtung Amsterdam ausgestiegen. Als er bemerkte, dass der Zug ohne sein Gepäck abfuhr, geriet er in Panik. Statt das Personal zu alarmieren, kletterte er auf das Trittbrett zwischen zwei Wagen – während der Zug bereits beschleunigte.

Der Hochgeschwindigkeitszug durfte bis zu 140 km/h (87 mph) schnell fahren. Ein Bahnmitarbeiter entdeckte den Mann, der sich an einer Eisenstange festklammert, und löste bei Ibbenbüren eine Notbremsung aus. Der abrupten Stop ließ ihn zwar unverletzt, aber schwer erschüttert zurück.

Durch die Notbremsung erlitten zwölf Züge Verspätungen. Die Behörden bestätigten später, dass gegen den Mann wegen Gefährdung des Bahnbetriebs ermittelt wird. Bahnvertreter warnten Passagiere eindringlich vor derartigem leichtsinnigen Verhalten. Wer Gepäck vergesse, solle umgehend das Stationspersonal informieren, statt die eigene Sicherheit zu riskieren. Die Ermittlungen zum Vorfall laufen noch.

Quelle