31 March 2026, 08:22

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren: 53 Prozent mehr für städtische Gebäude

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren: 53 Prozent mehr für städtische Gebäude

Energieausgaben für städtische Gebäude in Mönchengladbach stiegen 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

Ein neuer Bericht zeigt deutliche Verschiebungen im Energieverbrauch von über 350 städtischen Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern. Während einige Verbrauchsmuster stabil blieben, gab es in anderen Bereichen markante Veränderungen.

Strom und Erdgas blieben die größten Kostenfaktoren für die Stadt. Schulen allein verursachten 49 Prozent des gesamten Stromverbrauchs und 62,5 Prozent des Erdgasbedarfs. Der Gesamtstromverbrauch in kommunalen Gebäuden blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) auf dem Niveau des Vorjahres. Auch der Erdgasverbrauch hielt sich mit 50,4 Millionen kWh stabil.

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Eine Ausnahme bildete Heizöl: Hier stieg der Verbrauch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh. Trotz dieser Veränderungen blieb der CO₂-Fußabdruck der Stadt mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.

Um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, investierte die Stadt 850.000 Euro in die Modernisierung von Beleuchtungsanlagen. Die Hälfte der Summe wurde durch Bundesfördermittel gedeckt. Geplant sind zudem der Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Modelle sowie die Zusammenführung von Wasser- und Heizdaten in einer zentralen Plattform.

Für die kommenden Jahre sind energetische Sanierungen an Schulen zwischen 2026 und 2028 vorgesehen. Wie viele Schulen betroffen sein werden, geht aus dem Bericht jedoch nicht hervor.

Höhere Preise trieben Energieausgaben in die Höhe Der starke Anstieg der Energiekosten im Jahr 2024 ist vor allem auf gestiegene Preise und weniger auf deutliche Verbrauchsänderungen zurückzuführen. Durch die Modernisierung von Beleuchtung und Messsystemen sollen langfristig Einsparungen erzielt werden. Künftige Sanierungsmaßnahmen konzentrieren sich auf Schulen – das genaue Ausmaß bleibt jedoch unklar.

Quelle