Nachtzug kollidiert mit entlaufenen Kühen – Bahnverkehr stundenlang lahmgelegt
Tobias NeumannNachtzug kollidiert mit entlaufenen Kühen – Bahnverkehr stundenlang lahmgelegt
Zusammenstoß eines Nachtzugs mit entlaufenen Rindern sorgt für Bahnchaos
Eine nächtliche Kollision zwischen einem Zug und entlaufenen Kühen hat zu erheblichen Behinderungen auf einer regionalen Bahnstrecke geführt. Neun Rinder waren durch einen beschädigten Zaun auf die Gleise gelangt und verursachten einen tödlichen Unfall. Die Behörden ermitteln nun wegen des Vorfalls, bei dem drei Tiere starben und die Strecke vorübergehend gesperrt werden musste.
Die Probleme begannen, als die Kühe von einer Weide etwa acht Kilometer von der Bahnstrecke entfernt ausbrachen. Ein defekter Zaun ermöglichte es ihnen, frei umherzulaufen. Gegen spätabends hatten sie schließlich die Gleise erreicht. Der Besitzer, ein 48-jähriger Landwirt, konnte zwar vier der Tiere vor dem Zusammenstoß wieder einfangen, doch für die übrigen kam jede Hilfe zu spät.
Der Zugführer bemerkte die Kühe zu spät, um noch rechtzeitig vollständig bremsen zu können. Trotz aller Ausweichversuche wurden drei der Tiere erfasst und getötet. Durch den Aufprall verteilten sich Trümmerteile auf den Gleisen, sodass der Betrieb eingestellt werden musste, bis die Tierkadaver geborgen waren.
Alle 13 Fahrgäste an Bord des Zuges blieben unverletzt. Dennoch leiteten die Behörden ein Verfahren gegen den Landwirt wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ein. Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben, doch unklar bleibt, warum der Zaun nicht repariert wurde.
Dem Landwirt drohen nun mögliche Anklagen wegen der entlaufenen Nutztiere. Der Vorfall führte zu stundenlangen Unterbrechungen im Bahnverkehr, Verletzte gab es jedoch keine. Die Behörden mahnten Grundbesitzer erneut, Zäune in der Nähe von Verkehrswegen ausreichend zu sichern, um ähnliche Zwischenfälle zu verhindern.






