Nemec und Wachtveitl erhalten Lebenswerk-Preis beim Wiesbadener Krimifestival
Sebastian FischerNemec und Wachtveitl erhalten Lebenswerk-Preis beim Wiesbadener Krimifestival
Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl sind beim Wiesbadener Krimifestival mit einem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Das Duo, bekannt als Kommissare Batic und Leitmayr in der langjährigen Tatort-Reihe, wurde für seine jahrzehntelangen Verdienste um das deutsche Fernsehen gewürdigt. Das Festival selbst setzt ebenfalls Akzente, indem es Nachwuchstalente und neue Krimiserien in den Fokus rückt.
Die Auszeichnung ehrt Nemec und Wachtveitl für ihre 35-jährige Karriere, in der sie in über 100 Tatort-Folgen mitwirkten. Ihre Darstellung der Ermittler Batic und Leitmayr überzeugte durch Tiefe und Entwicklung – die Figuren wuchsen über die Jahre und überraschten das Publikum immer wieder. Schauspieler Ferdinand Hofer lobte ihre Hingabe und bezeichnete sie als disziplinierte, leidenschaftliche Künstler, die als Team brillierten.
Jurymitglied Liane Jessen hob die Feinheit ihres Spiels hervor, während Hessens Kulturminister Timon Gremmels ihre prägende Rolle für das deutsche Fernsehen betonte. Die Festivalverantwortlichen nutzten die Gelegenheit, um das Event als zukunftsorientiert und nicht nur rückwärtsgewandt zu positionieren. Neben der Preisverleihung zeigt Wiesbaden neue Serien, veranstaltet Podiumsdiskussionen und bietet Nachwuchsdarstellern eine Plattform.
Im Rahmen des Festivals präsentiert sich die Stadt als kulturelles Zentrum. Die Veranstaltung verbindet etablierte Namen wie Nemec und Wachtveitl mit frischen Stimmen und festigt so ihren Ruf als wichtige Drehscheibe für Krimis in Deutschland.
Der Ehrenpreis markiert einen Meilenstein für Nemec und Wachtveitl und würdigt ihren nachhaltigen Einfluss auf Tatort und das deutsche Fernsehen. Das Wiesbadener Krimifestival hingegen entwickelt sich weiter – zwischen Tradition und neuem kreativem Schaffen. Mit seinem Fokus auf Innovation und aufstrebende Künstler bleibt es ein relevanter Akteur in der heutigen Medienlandschaft.






