Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden
Sebastian FischerNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, um die wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken. Wie die Stadt bekannt gab, ist auf der Unstrutstraße ein Neubau geplant, der die bald schließende Kita St. Kjeld ersetzen wird. Nach Fertigstellung übernimmt der Caritasverband Braunschweig die Trägerschaft der Einrichtung.
Die geplante Kita in der Unstrutstraße entsteht in der Nähe bestehender Einrichtungen in der Ilmenaustraße und im Muldeweg. Sie soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe aufnehmen. Aktuell herrscht in Weststadt ein massiver Mangel: Allein 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze fehlen, um den lokalen Bedarf zu decken.
Ziel des Projekts ist es, die drängende Betreuungslücke im Stadtteil zu schließen, da die Versorgungsquote deutlich unter den städtischen Zielvorgaben liegt. Bei einer Genehmigung könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Eröffnung ist für 2030 vorgesehen. Die Kosten sind auf 10 Millionen Euro begrenzt; der Bau erfolgt in modularer Serienbauweise und dient als Pilotprojekt für künftige Kita-Vorhaben.
Über den Antrag entscheidet der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 17. Juni. Bei einer Zustimmung würde die neue Einrichtung dazu beitragen, die Wartezeiten für Familien in der Region zu verkürzen.
Die Kita Unstrutstraße soll dringend benötigte Betreuungskapazitäten in Weststadt schaffen. Nach ihrer Inbetriebnahme dient sie als Vorbild für weitere Neubauten in ganz Braunschweig. Der Erfolg des Projekts hängt jedoch von der anstehenden Abstimmung im Ausschuss und der anschließenden Freigabe der Mittel ab.






