14 June 2026, 06:11

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und Weltoffenheit zum fünften Mal

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und Weltoffenheit zum fünften Mal

Potsdam feiert sein fünftes Toleranzfest – ein buntes Zeichen für Offenheit und Vielfalt

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Kürzlich beging Potsdam sein fünftes Toleranzfest, eine lebendige Veranstaltung, die sich für Weltoffenheit und gesellschaftliche Vielfalt einsetzt. Organisiert vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt und weiteren lokalen Initiativen, bot das Fest Sport, Spiele, Musik und kulturelle Aktivitäten für alle Altersgruppen.

Die Wurzeln des Festes reichen bis ins Jahr 1685 zurück, als Kurfürst Friedrich Wilhelm mit dem Toleranzedikt des Großen Kurfürsten französischen Hugenotten die Ansiedlung in Brandenburg ermöglichte. Damit trug er maßgeblich zum Wiederaufbau der Region nach dem Dreißigjährigen Krieg bei. Jahrhunderte später, im Jahr 2008, verabschiedete Potsdam das Neue Potsdamer Toleranzedikt als moderne Erklärung für eine offene Gesellschaft.

Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel rief über Instagram die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf. Später äußerte sie ihre Freude darüber, wie die Menschen für Toleranz, Demokratie und eine Stadt einstehen, die alle willkommen heißt. Auch Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle sprach auf der Veranstaltung und warnte vor wachsender Ausgrenzung, extremistischen Haltungen und rassistischen Übergriffen. Sie appellierte, sich solchen Bedrohungen für eine offene Gesellschaft entschlossen entgegenzustellen.

Das Fest unterstrich Potsdams langjährige Verpflichtung zu Toleranz. Veranstalter und Verantwortliche betonten gleichermaßen, wie wichtig es ist, diese Werte gegen zunehmende Herausforderungen zu verteidigen. Die Veranstaltung stärkte das Bekenntnis der Stadt zu Inklusion und Gemeinschaftsgeist.

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