Niedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere internationale Gerichtsverfahren ein
Philipp FischerNiedersachsen setzt KI-Übersetzer für schnellere internationale Gerichtsverfahren ein
Das niedersächsische Justizministerium und das Finanzministerium haben ein KI-gestütztes Übersetzungswerkzeug für Gerichte eingeführt. Das System soll Verfahren mit internationalen Bezügen beschleunigen. Zudem erwarten die Behörden, dass es sowohl Zeit als auch Kosten in juristischen Prozessen reduziert.
Die neue Lösung basiert auf einem bereits bestehenden KI-System namens InDA (Intelligente Datenanalyse in internationalen Steuerprüfungen). Ursprünglich für die Steuerverwaltung entwickelt, wurde die Technologie nun für den Justizbereich angepasst. Das Justizministerium hält alle Rechte zur Modifikation, Verbreitung und Nutzung des Systems.
Das Projekt folgt dem „Einer für alle“-Prinzip und soll daher bundesweit an Justizbehörden ausgerollt werden. Ziel ist eine rechtssichere Plattform, die einheitliche Übersetzungen gewährleistet. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass dies grenzüberschreitende Fälle vereinfacht und den Verwaltungsaufwand verringert.
Das KI-Tool soll die Effizienz von Gerichten bei internationalen Sachverhalten steigern. Durch die Verringerung von Verzögerungen und Ausgaben könnte es die Art und Weise verändern, wie Rechtssysteme mehrsprachige Unterlagen verarbeiten. Als nächster Schritt steht die flächendeckende Einführung für Justizorgane an.






