Osnabrücker Karneval feiert erstes Prinzenpaar aus zwei Männern
Sebastian FischerOsnabrücker Karneval feiert erstes Prinzenpaar aus zwei Männern
Osnabrücker Karneval feiert erstmals ein Prinzenpaar aus zwei Männern
In diesem Jahr wird der Osnabrücker Karneval erstmals in seiner Geschichte von einem royalen Duo aus zwei Prinzen angeführt. Das Paar hat sich ein Motto gewählt, das Vielfalt feiert: "Kreuz und queer – bunt, das sind wir." Ihre Wahl markiert einen historischen Moment für die lange Tradition des Festes.
Das Osnabrücker Karnevalskomitee bricht damit mit der Konvention und ernannte statt des üblichen gemischten Paares zwei Prinzen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals besteht das regierende Duo ausschließlich aus Männern.
Einer der neuen Prinzen, Yut I., wurde in Thailand geboren und besitzt einen ausländischen Pass – ebenfalls eine Premiere für diese Rolle. Seine internationale Herkunft verleiht dem lokalen Fest eine globale Note.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und bezeichnete das Duo als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte, dass ihre Botschaft die Menschen ermutigen solle, ohne Angst sie selbst zu sein.
Das karnevalistische Prinzenpaar wird die Feierlichkeiten unter einem Motto anführen, das für Inklusion steht. Ihre Ernennung spiegelt einen Wandel in der Tradition wider, bei dem die Veranstalter und städtischen Vertreter Offenheit und Selbstausdruck in den Vordergrund stellen. Der Karneval geht damit mit dem bislang vielfältigsten royalen Paar in seine nächste Runde.






