Polizei Gifhorn kontrolliert Radfahrer und E-Scooter für mehr Verkehrssicherheit
Philipp FischerPolizei Gifhorn kontrolliert Radfahrer und E-Scooter für mehr Verkehrssicherheit
Großangelegte Verkehrssicherheitsaktion im Landkreis Gifhorn
Am Dienstag, dem 2. Juni 2025, führte die Polizei im Landkreis Gifhorn eine großflächige Sicherheitskampagne durch. Unter dem Motto "Sicher.Mobil.Leben" waren über 40 Beamte im Einsatz, um Radfahrer und E-Scooter-Nutzer in der gesamten Region zu kontrollieren. Ziel der Aktion war es, durch Aufklärung und Prävention die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Im Fokus standen dabei besonders Radfahrer ab 55 Jahren, da diese Altersgruppe überdurchschnittlich häufig in Unfälle verwickelt ist. Fast 100 Radler wurden angehalten, um mit ihnen über sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sprechen – etwa Aufmerksamkeit, vorausschauendes Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme. Den Beamten lag besonders am Herzen, auf die Bedeutung von Fahrradhelmen hinzuweisen, vor allem bei älteren Radfahrern, um das Risiko schwerer Verletzungen zu verringern.
Auch E-Scooter-Fahrer wurden in die Kontrollen einbezogen: Mehr als 50 Nutzer erhielten Hinweise zur korrekten Straßenbenutzung und den gesetzlichen Vorgaben. Der zunehmende Trend zu E-Bikes (Pedelecs) unter älteren Radfahrern könnte eine Rolle bei der höheren Unfallquote dieser Gruppe spielen.
Begleitend zu den Kontrollen veranstaltete die Verkehrswacht Gifhorn e. V. ein besonderes Angebot für Senioren. Dort wurden praktische Sicherheitstipps vermittelt und rechtliche Fragen rund ums Radfahren beantwortet, um künftige Unfälle zu vermeiden.
Die Kampagne unterstrich die Wichtigkeit von Helmen und defensiver Fahrweise. Mit gezielten Kontrollen und Aufklärungsveranstaltungen wollen die Behörden die Unfallzahlen bei besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern senken. Die Maßnahmen kommen zu einer Zeit, in der E-Bikes und E-Scooter im Landkreis immer beliebter werden.






