03 April 2026, 12:25

SEFE startet erste LNG-Lieferungen aus dem Oman trotz Golfkrise

Liniengraph, der die US-Öl/Petroleumproduktion, -importe und -exporte im Zeitverlauf zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

SEFE startet erste LNG-Lieferungen aus dem Oman trotz Golfkrise

Der deutsche Energiekonzern SEFE hat mit den ersten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) aus dem Oman begonnen. Die Anlieferungen markieren den Start eines langfristigen Abkommens, das 2023 unterzeichnet wurde und in vollem Umfang ab 2026 in Kraft treten soll. Trotz der steigenden Spannungen in der Golfregion bleiben die Lieferungen planmäßig und werden von den jüngsten Störungen nicht beeinträchtigt.

2023 sicherte sich SEFE einen Vier-Jahres-Vertrag mit Oman LNG über jährliche Lieferungen von 0,58 Milliarden Kubikmetern Flüssigerdgas. Die Vereinbarung garantiert Deutschland eine stetige Gasversorgung, wobei die ersten Frachten nun wie vorgesehen eintreffen. Im Gegensatz zu anderen Lieferanten aus der Golfregion ermöglicht Omans Lage östlich der Straße von Hormus, dass seine Exporte die Blockade umgehen, die derzeit Schifffahrtsrouten behindert.

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Angriffe des Iran und die anhaltende Blockade der Straße von Hormus haben erhebliche Mengen an Flüssigerdgas aus der Region vom Markt genommen. Katar, einer der weltweit größten LNG-Exporteure, sieht sich durch diese Entwicklungen besonders herausgefordert. SEFE bestätigte jedoch, dass seine Lieferungen aus dem Oman von den Unruhen nicht betroffen sind.

Kein anderes europäisches Energieunternehmen hat seit dem SEFE-Vertrag im Jahr 2023 öffentlich ähnliche langfristige Versorgungsverträge mit Oman LNG bekannt gegeben. Ein Unternehmenssprecher betonte, dass die Lieferungen reibungslos verlaufen und damit Deutschlands Bemühungen unterstreichen, seine Energiequellen zu diversifizieren.

Die Ankunft des LNG aus dem Oman sichert Deutschland eine stabile Energieversorgung inmitten regionaler Instabilität. Mit dem vollen Vertragsbeginn ab 2026 garantiert die Vereinbarung von SEFE einen vorhersehbaren Gasfluss für die kommenden Jahre. Omans Position außerhalb der Straße von Hormus schützt diese Lieferungen zusätzlich vor den anhaltenden Störungen in der Golfregion.

Quelle