21 March 2026, 14:17

SPD Sachsen-Anhalt setzt auf faire Löhne und bezahlbares Wohnen vor der Wahl 2026

Gemälde eines Flusses mit Booten, umgeben von Hügeln, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel, mit "Schloss Karlsruhe in Deutschland" unten.

Willingmann für sozial gerechtes, weltoffenes Sachsen-Anhalt - SPD Sachsen-Anhalt setzt auf faire Löhne und bezahlbares Wohnen vor der Wahl 2026

SPD in Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte vor der Landtagswahl am 6. September 2026 fest

Die SPD in Sachsen-Anhalt hat ihre zentralen politischen Vorhaben für die anstehende Landtagswahl am 6. September 2026 vorgestellt. Spitzenkandidat Armin Willingmann setzt sich für bezahlbares Wohnen, faire Löhne und eine realistische Personalpolitik bei der Polizei ein. Zudem plant die Partei, Familien finanziell zu entlasten und Arbeitsplätze im Bereich erneuerbarer Energien zu fördern.

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Willingmann kritisiert die Personalplanung der CDU für die Polizei als unrealistisch. Statt einer ehrgeizigen Ausweitung schlägt er einen schrittweisen Aufbau auf 7.000 Beamte vor – aktuell sind es 6.400. Unerreichbare Ziele belasteten seiner Meinung nach nur die Ressourcen und die Motivation der Mitarbeiter.

Das Wahlprogramm der SPD, das in Kürze finalisiert werden soll, sieht erhebliche Entlastungen für Haushalte vor. Die Partei will den Mehrwertsteuersatz auf Grundnahrungsmittel senken, die Kita-Gebühren reduzieren und die Betreuung in Kindertageseinrichtungen kostenfrei gestalten. Zudem fordert sie eine vollständige Übernahme der Schulmaterialkosten durch das Land, um bildungsbedingte Ungleichheiten aufgrund des Familieneinkommens zu vermeiden.

In der Wirtschaftspolitik warnt Willingmann davor, mit Billiglöhnen Unternehmen anzulocken. Die SPD setzt stattdessen auf gut bezahlte Arbeitsplätze und einen fairen Übergang zu bezahlbarer Energie. Als Beleg für das Potenzial der Branche verweist die Partei auf zehntausende bestehende Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien.

Zudem wirft Willingmann der AfD vor, die Wirtschaft Sachsen-Anhalts zu schwächen, indem sie Fachkräfte davon abhalte, sich in der Region niederzulassen. Ihre Politik sorge für Unsicherheit und gefährde so das langfristige Wachstum.

Im Wahlkampf wird die SPD mit den Themen Bezahlbarkeit, faire Löhne und nachhaltige Energie werben. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Lebenshaltungskosten zu senken, ohne dabei unrealistische Ziele im öffentlichen Sektor zu setzen. Das Programm soll in den kommenden Wochen verabschiedet werden – mit Willingmann an der Spitze der Reformbestrebungen.

Quelle