Türkei feiert historische WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Sebastian FischerTürkei feiert historische WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Die türkische Fußballnationalmannschaft hat sich nach mehr als zwei Jahrzehnten erstmals wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Der 1:0-Sieg gegen den Kosovo löste in deutschen Städten mit großen türkischen Gemeinden ausgiebige Feiern aus. Fans strömten in Nordrhein-Westfalen auf die Straßen, um den historischen Moment mit Feuerwerk, Flaggen und Autokorsos zu begehen.
Der Sieg löste sofortige Jubelszenen in Städten wie Essen, Dortmund und Köln aus. In Dortmund entwickelte sich das Gebiet um den Hauptbahnhof zum Zentrum der Feierlichkeiten. Raketen erleuchteten den Nachthimmel, während sich Menschenmengen versammelten, um zu jubeln und türkische Flaggen zu schwenken.
Autokorsos zogen durch Gelsenkirchen, Bielefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach. Die Polizei bestätigte, dass große Erfolge der türkischen Fußballmannschaft Dortmund regelmäßig lahmlegen – und diesmal war es nicht anders. In Köln gab es zwar vereinzelt Lärmbeschwerden aus der Innenstadt, doch die Feiern verliefen weitgehend friedlich.
Auch in der Türkei selbst strömten die Fans auf die Straßen. Hupende Autos, Leuchtfackeln und spontane Versammlungen prägten das Bild in den Städten, während die Anhänger den Erfolg ihrer Mannschaft feierten.
Der Sieg beendet die 22-jährige WM-Abwesenheit der Türkei und entfacht bei den Fans weltweit neue Begeisterung. Deutsche Städte mit starken türkischen Bezügen wurden zu Hochburgen der Freude, in denen lokale und nationale Identität verschmolzen. Die Behörden meldeten keine größeren Zwischenfälle, sodass die Feiern ungestört weitergehen konnten.






