28 April 2026, 06:23

Unionsfraktion plant drittes Entlastungspaket gegen hohe Spritpreise für Autofahrer

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngeleise mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Unionsfraktion plant drittes Entlastungspaket gegen hohe Spritpreise für Autofahrer

Die Unionsfraktion von CDU und CSU bereitet ein drittes Entlastungspaket für Autofahrer vor, die unter den hohen Spritpreisen leiden. Dies folgt auf zwei vorherige Maßnahmen, die die Bundesregierung im April und Mai auf den Weg gebracht hatte. Der neue Vorschlag zielt darauf ab, die anhaltend hohen Preise an den Tankstellen abzufedern.

Im Mittelpunkt der aktuellen Gespräche stehen gezielte Hilfen für Gering- und Mittelverdiener sowie für kleine Unternehmen und Logistikfirmen. Eine zentrale Maßnahme in der Diskussion ist die Erhöhung der Pendlerpauschale, die bereits ab Juli in Kraft treten könnte.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Sepp Müller, warnte, dass sich die Öl- und Spritpreise möglicherweise erst in Monaten stabilisieren werden. Gleichzeitig betonte er die Schwierigkeiten, dauerhafte steuerfinanzierte Subventionen aufrechtzuerhalten. Die endgültige Ausgestaltung des Pakets hängt von weiteren Entwicklungen ab, etwa der Blockade der Straße von Hormus, die weiterhin die globale Ölversorgung beeinträchtigt.

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Eine Arbeitsgruppe innerhalb der Unionsfraktion soll in den kommenden Wochen die vollständigen Details des dritten Entlastungspakets vorlegen. Das geplante Maßnahmenbündel wäre bereits der dritte Versuch in diesem Jahr, die Belastung für Autofahrer und Unternehmen zu verringern. Seine Umsetzung hängt sowohl von der wirtschaftlichen Lage als auch von geopolitischen Faktoren ab. Falls das Paket beschlossen wird, könnten die Maßnahmen gezielter wirken als die bisherigen breiter angelegten Hilfsprogramme.

Quelle