28 April 2026, 04:20

Urteil im Frankfurter Raubprozess: Sechs Angeklagte nutzten Dating-Apps für brutale Überfälle

Liniengraph, der einen stetigen Anstieg der Selbstidentifikation von Amerikanern als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder etwas anderes als heterosexuell von 2012 bis 2021 zeigt, aufgeteilt nach Geschlecht und sexueller Orientierung.

Urteil im Frankfurter Raubprozess: Sechs Angeklagte nutzten Dating-Apps für brutale Überfälle

Am kommenden Dienstag um 9:00 Uhr wird das Landgericht Frankfurt (Oder) sein Urteil verkünden. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen sechs Angeklagte – drei junge Erwachsene und drei Jugendliche –, denen schwere Raubdelikte vorgeworfen werden. Der Großteil der Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da einige der Angeklagten minderjährig sind.

Laut Staatsanwaltschaft nutzte die Gruppe gefälschte Profile in Dating-Apps, um gezielt schwule Männer anzusprechen. Die Opfer seien demnach an abgelegene Orte gelockt worden, wo sie Übergriffen, Raub und Misshandlungen ausgesetzt waren. Den Angeklagten wird zudem vorgeworfen, ihre Taten systematisch aufgezeichnet zu haben.

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Bisher fanden die Ermittler keine Hinweise auf eine organisierte kriminelle Vereinigung oder politische Motive hinter den Straftaten. Da Minderjährige beteiligt sind, wurde der Prozess weitgehend nicht öffentlich geführt. Die Urteilsverkündung erfolgt jedoch in einer öffentlichen Sitzung.

Die Entscheidung des Gerichts bildet den Abschluss eines Verfahrens, das sich mit gewalttätigen Straftaten gegen besonders schutzbedürftige Personen befasst. Das Urteil wird über die rechtlichen Konsequenzen für alle sechs Angeklagten entscheiden. Der Fall hat aufgrund der angewandten Methoden und des Alters der Beteiligten besondere Aufmerksamkeit erregt.

Quelle