Zanders-Gelände vor radikaler Transformation: 6.000 Wohnungen und Arbeitsplätze geplant
Sebastian FischerZanders-Gelände vor radikaler Transformation: 6.000 Wohnungen und Arbeitsplätze geplant
Die Zanders Entwicklung GmbH (ZEG) tritt nach dem Rücktritt von Oliver Brügge als Geschäftsführer zum 30. April 2026 in eine neue Phase ein. Sein Abschied fällt in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen auf dem historischen Zanders-Gelände, zu denen Abrissarbeiten und Pläne für Tausende neuer Wohnungen und Arbeitsplätze gehören.
Brügge führte die ZEG seit ihrer Gründung und prägte maßgeblich ihre langfristige Strategie. Kollegen würdigten seine Arbeit beim Aufbau der Organisation und der Begleitung der ersten Projekte. Sein Nachfolger steht noch nicht fest, doch übernimmt Udo Krause vorläufig die Geschäftsführung, während die Suche nach einer dauerhaften Lösung läuft.
Das Gelände selbst steht vor einem grundlegenden Wandel: Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Bauten, um bis Anfang 2027 das historische Z-Ensemble freizulegen. Aktuell wird ein Masterplan finalisiert, der die Entwicklung der nächsten 20 bis 25 Jahre skizziert. Geplant sind 3.000 neue Wohnungen, 3.000 Arbeitsplätze sowie Gewerbe-, Kultur- und Freizeitflächen.
Auch die Erschließung des Gebiets verbessert sich: Am 9. Mai 2026 eröffnet der Rail Park, der die Attraktivität der Gegend – besonders für jüngere Bewohner – steigern soll. Zudem geht bald die neue Website zanders.de online, die als zentrale Informationsplattform dienen wird. Das Interesse von Investoren wächst bereits; ein potenzieller Geldgeber prüft ein gemischt genutztes Projekt mit Gewerbe- und Gastgewerbeflächen.
Die Zukunft des Zanders-Geländes nimmt konkrete Formen an: Wohnraum, Arbeitsplätze und ein wiederbelebtes historisches Zentrum. Mit den Abrissarbeiten und der Eröffnung des Rail Parks beginnen die ersten Schritte einer langfristigen Vision. Bald wird ein neuer Geschäftsführer die Verantwortung übernehmen, um die nächste Entwicklungsphase zu steuern.






