ARD plant tägliches Klimamagazin nach dem Winterchaos 2026
ARD plant tägliches Klimamagazin nach dem Winterchaos 2026
Der öffentliche Rundfunksender ARD prüft ein neues tägliches Klimamagazin mit dem Titel "Klima vor acht". Die kurze Sendung soll unmittelbar vor der Hauptausgabe der "Tagesschau" ausgestrahlt werden. Die Idee entstand vor dem Hintergrund von Forderungen nach mehr Klimabewusstsein, nachdem extremes Winterwetter im Jahr 2026 den Reiseverkehr massiv beeinträchtigt hatte.
Unterdessen haben sich die Debatten über Programmumfang und Finanzierung verschärft. Kritiker werfen den Sendern vor, zu viele Inhalte zu produzieren, während die zunehmend beliebte Wetterberichterstattung sowohl Zustimmung als auch Skepsis auslöst.
Den Anstoß für "Klima vor acht" gab das Winterchaos von 2026. Heftige Schneefälle und zusammenbrechende Verkehrsverbindungen veranlassten den ARD-Nachrichtenmoderator Claus Kleber, sich für ein tägliches Format zu starkem Klimabezug einzusetzen. Sein Vorschlag zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen Extremwetter und Klimawandel aufzuzeigen – ein Thema, das die Nachrichtenberichterstattung bereits prägt.
Regionale Sender verzeichnen mit wetterlastigen Formaten Erfolge. Der NDR in Mecklenburg-Vorpommern etwa zieht mit Fokus auf lokale Wetterbedingungen große Zuschauerzahlen an. Doch der Trend stößt auch auf Kritik. Rainer Robra, Medienpolitischer Sprecher von Sachsen-Anhalt, argumentiert, die öffentlich-rechtlichen Sender produzierten bereits über 8.000 Minuten Programm jährlich – deutlich mehr als nötig. Die Finanzierungsdebatte verschärft die Lage zusätzlich. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) schlug kürzlich eine geringere Gebührenerhöhung vor als erwartet. KEF-Chef Martin Detzel sah sich mit Widerstand konfrontiert, etwa von der KEF-Koordinatorin Heike Raab (SPD) und Robra, die den Vorschlag als unzureichend zurückwiesen. Trotz Robras Einwänden bleibt die programliche Unabhängigkeit der Sender gewahrt – Entscheidungen über Formate wie "Klima vor acht" liegen damit in ihrer Hand.
Die Dominanz des Wetters in den Nachrichten hat sogar einen neuen Berichterstattungsstil hervorgebracht: Beiträge, die gestrandete Reisende vor den Abfahrtsanzeigen der Deutschen Bahn zeigen. Der alte Bahn-Slogan "Alle reden vom Wetter. Wir nicht." wirkt da längst überholt. Deutlich wurde dieser Wandel auf einer jüngsten Konferenz zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, als Winterstürme die Teilnehmer nach Zugausfällen gezwungen hatten, virtuell teilzunehmen.
ARDs geplantes Format "Klima vor acht" spiegelt die wachsende Nachfrage nach klimarelevanten Nachrichten wider. Während Kritiker wie Robra den Umfang des öffentlich-rechtlichen Programms infrage stellen, expandiert die Wetter- und Klimaberichterstattung weiter. Die Diskussionen über Finanzierung und Inhalte werden voraussichtlich anhalten, während Extremwetter die medialen Prioritäten neu definiert.
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