31 March 2026, 20:18

Bundeswehr plant Milliarden-Deal für Rheinmetalls Loitering-Munition bis 2027

Schwarz-weißes Dokument mit der Überschrift "Vast German War Material Surrendered to Allies" mit Illustrationen von surrendered German military vehicles, ships, and equipment.

Bundeswehr plant Milliarden-Deal für Rheinmetalls Loitering-Munition bis 2027

Das deutsche Verteidigungsministerium hat die Freigabe für eine umfangreiche Beschaffung von Loitering-Munition beim Rüstungskonzern Rheinmetall beantragt. Das Vorhaben, dessen erste Finanzierungsphase mit 25 Millionen Euro veranschlagt ist, stellt einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung der Drohnenfähigkeiten der Bundeswehr dar. Sollte der Deal genehmigt werden, umfasst er Bodenstationen, Luftfahrtsysteme sowie fortschrittliche Schulungswerkzeuge.

Das Ministerium hat dem Haushaltsausschuss des Bundestags einen Vorschlag für einen Rahmenvertrag im Wert von 2,387 Milliarden Euro vorgelegt. Rheinmetalls Anteil beinhaltet eine Erstbestellung von knapp 300 Millionen Euro für hochmoderne Loitering-Munition, die von Beamten als eine "neue Entwicklung" in der Militärtechnik bezeichnet wird. Diese Systeme sollen die bestehenden Waffen der Hersteller Helsing und Stark ergänzen.

Rheinmetall muss bis Ende April 2027 strenge Qualifikationskriterien erfüllen. Bei Nichteinhaltung behält sich das Ministerium das Recht vor, den Vertrag zu kündigen. Das Unternehmen liefert nicht nur die Drohnen, sondern auch Bodenkontrollstationen, Simulatoren und Schulungsmaterial, um die volle Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

Die übergeordnete Strategie sieht vor, Loitering-Munition – oft auch als "Kamikaze-Drohnen" bezeichnet – von einer begrenzten Gruppe von Herstellern zu beziehen. Während der Fokus derzeit auf Systemen wie Helsings LM55 liegt, könnten künftige Pläne inländische und verbündete europäische Zulieferer einbeziehen. Offizielle Stellungnahmen enthalten jedoch noch keine vollständigen Angaben zu zugelassenen Herstellern oder langfristigen Beschaffungszielen.

Der vorgeschlagene Deal unterstreicht Deutschlands Bestrebungen, seine Drohnenkriegsfähigkeiten auszubauen. Falls der Haushaltsausschuss die Mittel bewilligt, wird Rheinmetall bis zum Stichtag 2027 die erste Charge an Munition und Unterstützungssystemen ausliefern. Die Entscheidung des Ministeriums, mehrere Zulieferer einzubinden, deutet auf einen gestuften Ansatz hin, um ein vielseitiges und modernes Arsenal aufzubauen.

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